Anfängliche Distanz war schnell überwunden

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„Du hast die Wahl“: im Abschlussgottesdienst stellten die Konfis aus Ober-Roden und aus Urberach in neun Gruppen die Ergebnisse des dritten Konfirmandentags vor.

Ober-Roden - (chz) Zum dritten Mal trafen sich die Konfirmanden der Petrusgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde Ober-Roden zu einem gemeinsamen Konfitag, der unter dem Jahresthema „Die Qual der Wahl - wohin gehst du?“ stand.

Knapp 100 Jugendliche, die in wenigen Wochen auf eigenen Wunsch konfirmiert werden, trifft diese Frage besonders.

Entsprechend beschäftigten sich die Workshops mit jenen kleinen oder großen Entscheidungen: Unter dem Schlagwort „Damit Kohle nicht zu Staub wird“ beleuchteten sie ihren Umgang mit Geld um. Im Improvisationstheater fragten sie „Will ich im Paradies bleiben oder nehme ich den Apfel?“. Außerdem entwarfen sie Kleidungsstücke, die sie in einer Modenschau präsentierten. Die anfängliche Trägheit der Jugendlichen im Sinne von „Kann ich da mitmachen oder bin dann uncool?“ wechselte rasch in große Begeisterung; der Spaß und die lockere Atmosphäre in den Workshops schwappte auf den gesamten Tag über. Das zog ich bis zum abschließenden Gottesdienst durch. „Dieses Jahr hatten wir tolle Konfis, die sich sehr gut eingebracht haben“, waren sich die Organisatoren einig.

Verantwortlich waren die Pfarrer Matthias Welsch und Oliver Mattes sowie die Gemeindepädagogen Elke Preising und Frank Daxer. Sie arbeiteten mit einem rund 30-köpfigen Team, in dem neben zahlreichen Eltern und Gemeindegliedern auch Fachmänner und Fachfrauen ihr Wissen und ihr Können einbrachten. Fürs Mittagessen sorgten Eltern und Ehrenamtliche. Musikalisch wurde der Tag umrahmt von der eigens gegründeten Projektband, deren Musik ungewöhnlich gut angenommen wurde.

Quelle: op-online.de

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