Umbau der B 486 heiß diskutiert

Angst um Spiegel und vor Dauerbaustelle

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An der Konrad-Adenauer-Straße wird’s heute schon recht eng. Wo aber sollen die parkenden Autos hin, wenn der von der SPD geforderte Umbau Realität wird, fragt „Gonzo“ in der Online-Ausgabe unserer Zeitung.

Urberach (lö) - Die SPD will die B 486 in Urberach möglichst auf ganzer Länge umbauen und den Durchgangsverkehr zum Umweg über die K-L-Trasse zwingen. Dieser Vorschlag wird heftigst diskutiert. Hier ein paar Kostproben.

- Planer schimpft auf die Genossen: „Wer sich diesen Müll hat einfallen lassen, ist allem Anschein nach noch nicht durch Urberach gefahren. Aufgrund von parkenden Autos, Fußgängerampeln und der Kreuzung am Dalles ist der Verkehr sowieso schon stark eingeschränkt. Die Kosten für solche überflüssigen Planungen sollte man der verantwortlichen Fraktion in Rechnung stellen.“

- Panda mahnt zur Sparsamkeit: „Was hat Lauer nicht mal vor zwei Wochen der Koalition vorgeworfen? Sie würde in finanziell schlechten Zeiten das Geld aus dem Fenster werfen.“

- Gefallen an der SPD-Idee findet HypoRheal: „Guter Plan! Auch wenn es ein wenig utopisch klingt, aber nur so kann man etwas gegen den überbordenden Verkehr in den Ortsdurchfahrten tun! Als Dreieicher kann ich davon ein Lied singen. Leider haben wir hier keine so engagierte und mutige SPD...“

„Wie sollen da zwei Busse vorbei passen“

- „Bei 4,75 Metern Breite, wie sollen da zwei Busse vorbei passen? Die haben eine Breite von 2,50 Metern. Macht zusammen ganze 5 Meter Breite!“ hat Orwischer genau gemessen und folgert: „Und die Spiegel muss man auch einklappen. (...) Was passiert, wenn man eine enge Straße hat, sieht man an der Darmstädter nach Messel, dort werden die Spiegel abgefahren, und die Leute begehen Fahrerflucht.“

- „Es geht nicht darum, Geld aus dem Fenster zu werfen, sondern darum die begonnene Arbeit des Planungsbüros (dazu gibt es einstimmige Beschlüsse) sinnvoll fortzusetzen und den alarmierenden Aussichten rechtzeitig zu begegnen“, hält SPD-Vorsitzender Stefan Junge dagegen. „Wenn dieser Prüfantrag dazu führt, dass sich Hessen Mobil in ähnlicher Weise wie bei der Ortsdurchfahrt Waldacker beteiligt, schadet der Antrag keinem, sondern nutzt allen.“

„Mehr Staus: Nein danke!“

- „Wer bezahlt denn eine mögliche Veränderung direkt vor meiner Haustür?“, befürchtet Aufmerksamer Leser Kosten für die Anlieger.

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- Anwohnerin schreibt: „Schön, dass man sich hier Gedanken macht, aber ich kann Orwischer nur zustimmen. Nur weil eine Straße enger wird, heißt es nicht, dass weniger Verkehr daraus resultiert. Im Gegenteil ich sehe es eher so, dass es zu mehr Stau kommt. Des Weiteren muss ich als Anwohnerin der Traminer Straße sagen, dass ich gar keine Lust auf monatelange Baustellen inklusive Fahrbahnsperrungen habe. Man sieht es doch in Waldacker. Nein danke!“

- „In Ober-Roden haben wir das Problem mit dem Bahnübergang gelöst. Seit die S-Bahn rollt, ist es einem vergangen, in den Ortsteil hinter der Bahn zu fahren“, schlägt Kurdirektor die ganz große Lösung vor.

Quelle: op-online.de

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