Anreize zur Integration schaffen

Rödermark - (bp) Die SPD-Fraktion hat den Magistrat der in einem Antrag zur nächsten Stadtverordnetenversammlung (12. Mai, 19 Uhr, Mehrzweckraum Halle Urberach) aufgefordert, einen Rödermärker Integrationsförderpreis auszuloben und die Bedingungen und Regeln für dessen jährliche Vergabe zu schaffen.

Das Preisgeld in Höhe von 1 000 Euro soll zur Finanzierung von besonderen Maßnahmen und herausragenden Projekten der Integrationsförderung vergeben werden. Damit will die SPD dem erst kürzlich beschlossenen Integrationskonzept für Rödermark mit zusätzlichen Anreizen Nachdruck verleihen.

Über die Vergabe des Preises soll der Magistrat im Benehmen mit dem Arbeitskreis Integration und dem Ausländerbeirat entscheiden. „Ziel ist es, durch den Integrationsförderpreis, das Miteinander zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen“, erläutert SPD-Fraktionschef Armin Lauer die Initiative seiner Fraktion. Schließlich habe die Stadtverordnetenversammlung mit diesem Konzept der Integration in der Stadt einen hohen Stellenwert beigemessen.

Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass Integration nicht zwangsläufig von selbst gelinge. „Wer Integration wirklich will, muss dicke Bretter bohren“, so Lauer weiter, weshalb dieser Prozess gefördert und durch Änderungen von sozialen Strukturen und kulturellen Verhaltensweisen unumkehrbar gemacht werden müsse. Daher sei es richtig, zusätzliche Anreize zu schaffen und den Wettbewerb um gute Ideen und besondere Kreativität anzufachen. Nach Ansicht der Sozialdemokraten soll der Integrationsförderpreis Rödermärker Vereine, Schulen, Kindertagesstätten, aber auch sonstige Institutionen und Privatpersonen dann finanziell unterstützen, wenn diese beispielhafte Projekte und Maßnahmen für mehr Integration planen und umsetzen.

Quelle: op-online.de

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