Anwohner laufen Sturm

Ober-Roden ‐ In Ober-Rodens Mitte schlagen die Wogen hoch: Die Stadt Rödermark will eine Gestaltungssatzung einführen, die baulichen Wildwuchs beim Renovieren verhindern soll. Hausbesitzer befürchten jedoch behördliche Regulierungswut und kündigen Protest an. Von Michael Löw

Gesammelte Beiträge zur Ortskern-Sanierung lesen Sie in unserem Stadtgespräch.

Die Bewohner von Ober-Rodens Mitte sollen noch vor der städtischen Anhörung zur Gestaltungssatzung für den Ortskern (Termin: 27. Januar) wissen, was auf sie beziehungsweise ihre Häuser zukommt. Am Donnerstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, erläutert die Interessengemeinschaft „Menschen vor Ort“ im Gasthaus „Zum Löwen“ ihre Sicht der Dinge. Die Nachbarschaftsinitiative, so ihr Sprecher Arno Mieth, befürchtet Schlimmes - nämlich Baudiktate und Regulierungswut.

Mieth betont, dass die Gruppe nicht spalten oder politisch agieren will. Ihr geht es um die Sache. Eine verbindliche Gestaltungssatzung lehnt sie ab. Mit Empfehlungen allerdings, die aus der Gestaltungsfibel, aus der die Satzung abgeleitet ist, könnte man sich arrangieren.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Rainer Sturm / pixelio.de

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