Apfel-, Zwetschgen- und Nussbäume werten Wiesen auf

+
Ein alter Apfelbaum hinterm Urberacher „Jochert“ in der Morgensonne: Nabu, Stadt und Kreis wollen die Streuobstwiesen am Ortsrand in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen.

Urberach (chz) ‐ 76 Obstbäume wechseln am verlängerten Bergweg den Besitzer: Naturschutzbund (NABU) und Kreis schenken sie Grundstücksbesitzern, die die Streuobstwiesen „Am Kahlenborn“ in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen wollen.

Beim ersten Obstbaum-Tag geben Experten Tipps zum Pflanzen und Schneiden.

Das Angebot wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen - bis zum 30. Oktober hatten schon über 20 Interessenten ihre Bestellungen abgegeben. „Wir mussten die Stückzahlen schon reduzieren, weil wir gar nicht so viele setzfähige Bäume auftreiben können“, erläuterte NABU-Vorsitzender Dr. Joachim Wink und bedauerte auch, nicht alle gewünschten Arten ausliefern zu können. Vorläufig werten nur Apfel-, Zwetschgen- und Walnussbäume die alten Obstwiesen auf.

Mitglieder der NABU haben inzwischen jedes Grundstück begangen und auch die Markierungen, welche die Besitzer teilweise schon für das Setzen der Bäume vorbereitet hatten, begutachtet. Zivis des NABU-Kreisverbandes helfen auf Wunsch auch beim Pflanzen.

Heute werden zunächst alle Besitzer Urberacher Grundstücke bedient; Grundstücksbesitzer rund ums Germania-Gelände in Ober-Roden sowie in der Grünen Mitte zwischen Urberach und Ober-Roden werden eine Woche später beliefert.

Helfer gesucht und weitere Informationen

Interessierte können beim Fachdienst Umwelt des Kreises Offenbach, Untere Naturschutzbehörde, Ulrike Schmittner, Telefon: 06074 8180-4122, weitere Informationen über Streuobstwiesenpflege und Angebote öffentlicher Fördermittel erhalten. Der NABU freut sich zudem über Helfer in der Landschaftspflegegruppe „Streuobst“. Verena Henschler, Telefon:  06074 914199, oder Dr. Joachim Wink, tagsüber Telefon: 069 30580014, abends Telefon:  06074 95488, stehen für Extra-Informationen zur Verfügung.

Quelle: op-online.de

Kommentare