„Sinnvolle Ergänzung“

Arbeiterwohlfahrt ist Träger der neuen Mini-Kita

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Im Namen des Trägers, der Arbeiterwohlfahrt begrüßten deren Kreisvorsitzende Ulrike Alex und Geschäftsführer Dirk Hartmann die Gäste zur Eröffnung des U3-Kindergartens.

Ober-Roden - „Krippenhaus Herzenskinder“ heißt Rödermarks jüngster Mini-Kindergarten in der Odenwaldstraße. Sein Träger, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), ist zufrieden, dass nach fünf Monaten fast alle Plätze besetzt sind. Jetzt feierten AWO und Stadt offiziell Eröffnung.

Mit „Herzenskinder“ hat die neue U3-Einrichtung unter der Trägerschaft des AWO-Kreisverbandes Offenbach Land einen anspruchsvollen Namen. Er weist darauf hin, dass die Kinder hier in einer beschützten und behüteten Umgebung aufwachsen. „Der Betrieb ist völlig reibungslos angelaufen, und inzwischen sind nur noch wenige Plätze frei“, freuten sich die die AWO-Vorsitzende Ulrike Alex und Geschäftsführer Dirk Hartmann.

Glücklich über die „Herzenskinder“ zeigten sich auch die Vertreter der Stadt. „Ich bin dankbar, dass wir mit der AWO einen so guten Partner gefunden haben“, betonte Erster Stadtrat und Sozialdezernent Jörg Rotter. „Die AWO ist in unserer Stadt ein neuer Träger, der das Angebot im U3-Bereich sinnvoll ergänzt. Das ist auch eine qualitative Verbesserung. Denn die verschiedenen Träger sorgen für eine Vielfalt der Betreuung nach unterschiedlichen pädagogischen Konzepten. Die Eltern haben jetzt eine noch größere Auswahlmöglichkeit.“ Bürgermeister Roland Kern gratulierte der Krippenhausleiterin Jasmin Scharf zum gelungenen Start: Dank der AWO gibt es in Rödermark 36 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Das Konzept wurde gemäß dem AWO-Grundsatz „Gemeinsam mit Herz“ vorrangig nach dem Prinzip der achtsamen, respektvollen Pflege entwickelt, erläuterten Alex und Hartmann. Um die individuelle Entwicklung zu unterstützen, werden die Kinder in Stammgruppen in einem ansonsten offenen Haus betreut. In den Erlebnis- und Funktionsräumen wie etwa Bewegungs- und Musikraum oder Wasserwerkstatt kann sich jedes Kind unter Begleitung der Erzieherinnen seine eigene Spiel- und Lernwelt erschließen. Um die gesunde Entwicklung der Füße und des gesamten Bewegungsapparates zu unterstützen, können die Kinder im Krippenhaus ganzjährig barfuß laufen und damit Sinneseindrücke, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit schulen.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

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Nach dem offiziellen Teil wurden die Gäste mit Kindertheater unterhalten: „Wir spielen ‚Die kleine Raupe Nimmersatt’ für unsere Kinder, mit denen wir das Buch gelesen und das Spiel vorbereitet haben“, erzählten die Erzieherinnen. Für die kleinen Besucher gab es diverse Spielstationen, während die großen Kaffee und Kuchen genossen.

Eltern, die sich für die Betreuung bei den „Herzenskindern“ interessieren, erreichen die Einrichtung montags bis freitags zwischen 7 und 17 Uhr unter Tel.: 06074/7294434 oder wenn sie eine E-Mail an krippenhaus-herzenskinder@awo-of-land.de schicken.

Pünktlich zum Jahresende 2013 hatten die Kommunalen Betriebe Rödermark (KBR) die beiden neuen Einrichtungen für U3-Gruppen in der Odenwaldstraße fertig gestellt. Am 2. Januar haben sie den Trägern, den „Stoppelhobsern“ und der AWO, die Schlüssel übergeben. Anfang Februar zogen dann die ersten Kinder ein. Auf dem städtischen Grundstück Odenwaldstraße 70a waren die „Stoppelhobser“ schon viele Jahre daheim. Sie hatten sich den Altbau mit den „Mini-Kids“des Vereins für Erziehungs- und Familienfragen (VEF) geteilt, bis die im April 2012 in der Carl-Zeiss-Straße ein Domizil gefunden haben. Die „Stoppelhobser“ haben inzwischen auf zwei Gruppen aufgestockt. Die AWO nutzt den vorderen Teil des Gebäudes mit 380 Quadratmetern Nutzfläche für ihre drei Gruppen. 

chz

Quelle: op-online.de

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