Firma Ulma erweist sich als ideales Gelände

Arbeitsunfall zu Übungszwecken

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Einer eingeklemmten Person - dargestellt durch eine Puppe - galten die allerersten Bemühungen der Ober-Röder Feuerwehr bei der Abschlussübung auf dem weitläufigen Ulma-Gelände.

Ober-Roden - Menschenrettung, Befreiung eingeklemmter Personen, Brandbekämpfung im Innenraum, Einsatz des ausfahrbaren Drehkorbes: Bei ihrer Abschlussübung zog die Einsatzabteilung der Ober-Röder Wehr alle Register.

Sie übte noch einmal vieles von dem, was das ganze Jahr über alles gebraucht werden kann. Ein gutes Gelände und Platz genug für die rund 40 eifrigen Wehrleute hatten sie. Auf dem großflächigen Areal der Firma Ulma in der Carl-Zeiss-Straße fanden sie das ideale Übungsterrain. „Wir hatten dieses große Gelände uns immer wieder mal angeschaut. Als wir fragten, ob wir hier üben könnten, wurde dies sogar dankbar begrüßt“, erläuterte Einsatzleiter Holger Milde, der gemeinsam mit Thomas Braun und der gesamten Alarmgruppe 2 der Ober-Röder Brandbekämpfer die Abschlussübung ausgearbeitet hatte.

Auf dem weitläufigen Areal der Ulma Betonschalungen und Gerüste GmbH war es – so die Vorgabe – zu einer Explosion von Gasflaschen gekommen, worauf die Wehr alarmiert worden war. Eine Gasflasche „blies noch ab“, so der Fachjargon. Das Feuer hatte sich von außen in die Büroräume gefressen und vernebelte innen alles. Im dichten Rauch waren mehrere Mitarbeiter – von Jugendwehrlern und Dummys dargestellt – eingeschlossen. Eine Person musste unter einem Berg schwerer Verschalungselemente gerettet werden. „Um 12 Uhr haben wir mit der Vorbereitung vor Ort begonnen; um 14 Uhr war der Einsatz geplant“, erläuterte Holger Milde die zeitlichen Abläufe der zwölf Mann starken Vorbereitungsgruppe.

Die Kollegen waren rasch vor Ort. Die Übung, die von vielen Schaulustigen – allen voran Kindern und Eltern der Kinderwehr – gespannt verfolgt wurde, lief reibungslos. „Damit ist die praktische Ausbildung für dieses Jahr abgeschlossen“, erklärte der Einsatzleiter, dem bewusst ist, dass der Allerheiligentag nicht die optimale Terminierung war, aber die Übung auch nicht mehr anders gelegt werden konnte. In der Feuerwache wurde anschließend noch der erfolgreiche Abschluss des praktischen Teils der Übungen gefeiert. Im nächsten Halbjahr wird nun wieder mehr Theorie gelernt und vertieft.

Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz (Archiv)

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chz

Quelle: op-online.de

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