Kraftwerksbauer hilft Behinderten

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Die Werkstätten Hainbachtal bringen ihr Gelände im Industriegebiet Ober-Roden in Schuss. Die 5 000 Euro, die Areva-Personalleiter Manfred Hartlaub (links) an Geschäftsführer Hans Jürgen Best überreichte, sollen einem kleinen Freizeitpark zugute kommen.

Ober-Roden - 5000 Euro Spende sind eine gute Basis für das geplante Erholungsgelände vor den Werkstätten Hainbachtal im Ober-Röder Industriegebiet.

Davon profitieren nicht allein die gut 160 hier arbeitenden Menschen mit Behinderung, sondern auch ihre 18 Vorgesetzten und Betreuer. Manfred Hartlaub, Personalleiter der Offenbacher Niederlassung des Kraftwerksbauers Areva, überreichte die 5 000-Euro-Spende an Hans Jürgen Best, den Geschäftsführer der Werkstätten Hainbachtal. In den Werkstätten arbeiten an mehreren Standorten insgesamt rund 800 Menschen mit und ohne Behinderungen, von denen viele dort auch über die Arbeit hinaus ihren Lebensmittelpunkt haben.

Mit der Spende wollen die Behinderten-Werkstätten auf dem alten Jado-Gelände ein Basketballfeld und einen Bouleplatz errichten, um berufsbegleitende Sport- und Freizeitangebote zu schaffen. Ein bis zwei Outdoor-Tischtennisplatten sowie Sitzbänke sollen den Freizeitcharakter verstärken; zudem werden Parkplätze befestigt. Im vorletzten Herbst erst war aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen ein außenliegendes Treppenhaus an die Werkstätten angebaut worden.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende die Werkstätten Hainbachtal unterstützen können. Schließlich leisten sie einen wesentlichen Beitrag, Menschen mit Behinderungen besser in unsere Gesellschaft zu integrieren“, sagte Hartlaub. Aufmerksam beobachtet von mehreren Werkstattmitarbeitern im Freiluft-Treppenhaus freute sich Hans Jürgen Best: „Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz ihrer Behinderung ein möglichst selbstständiges Leben ermöglichen. Dabei spielen auch unsere arbeitsbegleitenden Angebote eine wichtige Rolle, die wir jetzt ausbauen können.“

Der von seinen Wurzeln her französische Atomkonzern Areva ist ein wichtiger Arbeitgeber in Offenbach. Die heimische Wirtschaft profitiert nach Unternehmensangaben von Investitionen in Höhe von rund sechs Millionen Euro. Areva nimmt zudem soziale Verantwortung wahr und unterstützt lokale Projekte wie die Offenbacher Tafel oder eben die Werkstätten Hainbachtal, mit denen bereits seit vielen Jahren eine enge Kooperation besteht.

Im vergangenen Jahr erst hatten Areva-Mitarbeiter mit ihren Familien einschließlich ihres Chefs bei einem sozialen Projekttag mit Hand angelegt und einen Barfußpfad gebaut. „Wir versuchen jedes Jahr in soziale Projekte zu investieren, da sich wegen der hohen Ingenieursdichte mit rund 80 Prozent in unserem Betrieb kaum behinderte Mitarbeiter finden lassen“, erläuterte Manfred Hartlaub den Hintergrund der Spende. J chz

Quelle: op-online.de

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