Atempause für Mieter im Wasserstreit

Ober-Roden (lö) - Im Rechnungsstreit zwischen dem Wasserwerk Dieburg und der Verwaltung des Hochhauses Breidertring 86-92 herrscht hektische Betriebsamkeit hinter den Kulissen. Die mehr als 200 Bewohner müssen zumindest bis Dienstag, 31. Januar, nicht befürchten, dass ihnen der Hahn zugedreht wird.

Das Wasserwerk gewährt diesen Aufschub, obwohl seit Sommer vorigen Jahres ein Betrag von 18.300 Euro offen ist. Wie berechtigt diese Forderung ist, sollen die Anwälte beider Konfliktparteien klären.

„Wir hoffen, mit dieser Vorgehensweise eine einvernehmliche Regelung herbeizuführen“, erklärte Dietmar Birkenfeld, der kaufmännische Betriebsleiter, in einem Brief an die Mieter und Eigentümer. Nach dem Ausfall der zwei Hauptzähler hatte das Wasserwerk den Verbrauch neu geschätzt. Ergebnis war die Nachforderung über mehr als 18 .000 Euro, die Verwaltungsbeirat Rainer Butz für viel zu hoch hält.

2008 mussten die Wasseruhren im Breidertring schon einmal nachgeeicht werden. Damals erhielt die Hausgemeinschaft 10.500 Euro zurück. Jetzt steht der Streit unter umgekehrten Vorzeichen. Wird er nicht innerhalb der nächsten Tage gelöst, sitzen die Bewohner vielleicht am 1. Februar auf dem Trocknen. Das Wasserwerk hält seine Forderung aufrecht.

Quelle: op-online.de

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