Attraktives Mutter-Tochter-Duo

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Nicole und Sarah Raabe wollen Deutschlands schönstes Mutter-Tochter-Gespann werden.

Urberach (lö) ‐ Nicole und Sarah Raabe sind wahrscheinlich Rödermarks attraktivstes Mutter-Tochter-Duo. Jetzt wollen die beiden wissen, ob ihre nahezu makellosen Gesichter auch gegen Konkurrentinnen aus der ganzen Republik noch gut aussehen. Sie machen beim Online-Wettbewerb „Generations of Beauty“ mit.

Veranstaltet wird er weder von einem Fernseh-Sender noch von einer trendigen Szenezeitschrift, sondern von einem Kosmetikhersteller, der seit Jahrzehnten bei werdenden Müttern beliebt ist. Erst seit kurzem haben auch Frauen ohne Baby-Bauch seine Produkte entdeckt. „Schon als ich mit Sarah schwanger war, hat mir meine Mutter „frei“-Öl zur Hautpflege empfohlen“, berichtet Nicole Raabe (41). Ihre Tochter ist 20. Inzwischen schwören beide auf diese Kosmetika, ein x-beliebiger Schönheitswettbewerb wäre für sie in Frage gekommen.

Im Herbst hatten sie von den „Generations of Beauty“ gelesen. Sarah hielt die Frage ihrer Mutter, ob sie sich zusammen bewerben, zunächst für einen Witz. Dann aber füllte sie den Teilnahmebogen aus. Seit Januar zieren die Raabe-Gesichter die Internetseite frei-mutter-tochter.de und dürfen per Mouseclick gewählt werden. Runde zwei haben sie schon erreicht, jetzt hoffen sie auf den Hessen-Sieg. Der Bundesentscheid findet am 12. März in Dresden statt, Deutschlands hübschesten Gesichtern winken 8000 Euro - eine läppische Summe im Vergleich zu den 200.000 Euro, die „Germany‘s next Topmodel“ an Preisgeld und Werbeverträgen mit nach Hause nehmen kann.

Übertriebener Ehrgeiz ist nicht das Ding der beiden Urberacherinnen. „Nöö“, antwortet Sarah Raabe entwaffnend offen auf die Frage, ob sie bei Freunden oder Arbeitskollegen schon kräftig Reklame für den Wettbewerb gemacht hat. Die meisten Clicks hat sie wohl ihren jüngeren Schwester Celina zu verdanken, die die halbe Nell-Breuning-Schule rebellisch gemacht hat, räumt ihre Mutter ein. Auch das Bewerbungsfoto war keine teure Studioaufnahme, sondern ein Schnappschuss fürs Fotoalbum der Großeltern in Bayern.

Mutter und Tochter unternehmen viel gemeinsam: „Wir quatschen gern, trinken ab und an Cocktails in Jügesheim oder gehen zur Fastnacht.“ Am Samstag sieht man sie höchstwahrscheinlich beim Germania-Maskenball in der Kulturhalle.

Die Frage - natürlich meist von Männern gestellt -, ob sie denn Schwestern seien, hält Nicole Raabe eigentlich für blöde Anmache. Aber irgendwie tut sie doch gut...

Quelle: op-online.de

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