Auch ohne Alkohol gute Stimmung

Rödermark - (bp) Zwei Rödermärker Vorbeugeprogramme gegen den Alkoholmissbrauch Jugendlicher sind ab sofort im gesamten Kreis Offenbach Vorbild. Es handelt sich dabei um die Einführung eines Gütesiegels für kinder-, jugend- und familienfreundliche Gastronomie „Gaststätten mit Herz und Verstand“ und das Projekt „Clean Scouts“ der städtischen Jugendpflege.

Dabei besuchen Jugendliche zum Beispiel die Kerb und zeigen im Gespräch und mit Info-Material Gleichaltrigen Wege auf, wie sie auch ohne Alkohol feiern können.

Großes Thema waren solche Vorbeugeaktionen bei der jüngsten Bürgermeisterdienstversammlung.

Dabei verabschiedeten die Verwaltungschefs eine Resolution zur Alkoholprävention im Kreis Offenbach. Gemäß eines Beschlusses der Bürgermeisterdienstversammlung haben sich alle Bürgermeister des Kreises Offenbach überdies bereit erklärt, die folgenden drei Maßnahmen zur Alkoholprävention in ihrer jeweiligen Gemeinde entsprechend dem vorgelegten Konzept der Jugendförderung der Kreisverwaltung, des Suchthilfezentrums Wildhof und der Jugendarbeit der Stadt Rödermark verbindlich umzusetzen. Sie verpflichten sich, die Einhaltung folgender Projekte regelmäßig zu kontrollieren:

Gütesiegel für kinder- jugend- und familienfreundliche Gastronomie „Gaststätten mit Herz und Verstand.

Die Vereinbarung von Richtlinien für Festveranstaltungen in den Städten und Gemeinden: „Festkultur: Regeln für Feste im Kreis Offenbach“ (Modell: Suchthilfezentrum Wildhof).

Das Konzept „Clean Scouts“ als leicht umsetzbare Vorbeugungs-, Kontroll- und Beteiligungsmaßnahme für Feste und Großveranstaltungen.

Der Rödermärker Bürgermeister Roland Kern stolz: „Wir freuen uns, dass derzeit bereits die ersten Informationsveranstaltungen in Städten und Gemeinden des Kreises stattfinden beziehungsweise in Planung oder angefragt sind. Auch hier in Rödermark werden wir unsere Konzepte weiter umsetzen und vorantreiben, das Konzept „Festkultur“ wird ergänzend auch in Rödermark von uns vorgeschlagen und soll zügig umgesetzt werden.“

Quelle: op-online.de

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