Neue Querungshilfe

B459 bei Waldacker bekommt Übergang für Radfahrer

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Dicke weiße Linien machen den Radfahrer-Überweg auf der B 459 sicherer und verkürzen die Abbiegerspur Richtung Dreieich.

Waldacker - Radler und Autofahrer, die auf der B 459 unterwegs sind, müssen sich auf eine neue Verkehrssituation einstellen. Die Straßenmeisterei montierte gestern kurz vor der Kreuzung mit der Kreisquerverbindung die schon lange geforderte Querungshilfe für Radfahrer.

Seit dem Umbau der Ortsdurchfahrt Waldacker vor fünf Jahren wird über den Lückenschluss des Radweges entlang der B 459 diskutiert. Gestern folgten Taten in Form eines neuen Überwegs. Der rückt knapp 80 Meter weiter nach Norden und macht die Linksabbiegerspur Richtung Dreieich kürzer. Das markierten die Männer der Straßenmeisterei mit dicken weißen Streifen.

Die Querungshilfe ist ein Test, der zunächst ein Jahr läuft. Er soll, so Landrat Oliver Quilling, klären, ob die Staus von der Ampel zurück nach Waldacker wieder länger werden und ob Radler den Übergang auch wirklich nutzen. Denn auf der Westseite der B 459 landen sie zuerst auf einem gepflasterten Stück, das immer wieder als Parkplatz missbraucht wird, und dann müssen sie auf die Fahrbahn ausweichen, weil die letzten Meter bis zur Bebauung ein unbefestiger Grünstreifen sind.

Wachsende Aggression auf Deutschlands Straßen

Erster Stadtrat Jörg Rotter erklärte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass er das Problem im Magistrat ansprechen werde: Das sei nicht nur eine Frage der Verkehrssicherheit, sondern auch eine der Optik: „Wir wollen ja einen schönen Guck am Ortseingang Waldacker.“ Bei der Sanierung der B 459 wurde auf Druck der Anwohner auf einen beidseitigen Radweg verzichtet. (lö)

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Quelle: op-online.de

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