AL will B 486 in Etappen umbauen

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Die Konrad-Adenauer-Straße in Rödermark.

Urberach (lö) - Das neue katholische Gemeindezentrum soll auch der erste Schritt hin zu einer wirksamen Verkehrsentlastung für Urberach sein.

Die Andere Liste will den Baubeginn nutzen, um die Ortsdurchfahrt in Höhe der katholischen Kirche aufzuwerten und den Durchgangsverkehr auszubremsen.

Die SPD hatte Anfang Juli die Diskussion um einen Umbau der B 486 neu angestoßen. Hintergrund war ein Gutachten des Planungsbüros Mörner & Jünger zur K-L-Trasse, das unter anderem die folgenden Einschätzungen enthält: Die Freigabe der Südumgehung Offenthal bringt mehr Autos auf die Urberacher Hauptstraßen. Der Anteil des Durchgangsverkehrs ist mit 50 bis 60 Prozent relativ hoch. Die SPD wollte deshalb die gesamte Ortsdurchfahrt zum Engpass machen.

Autos langsamer und Urberach schöner machen

Das war der CDU zuviel; sie forderte Einzelmaßnahmen, um Autos langsamer und Urberach schöner zu machen. Unterstützung erhielt sie jetzt vom Koalitionspartner AL, der konkrete Vorschläge machte. Die Grünen regen eine „gestalterische Verbindung“ - sprich: Aufpflasterung - von Kirch- und Häfnerplatz an. Außerdem sollen die beiden Ampeln am „Dalles“ so geschaltet werden, dass Fußgänger Vorrang vor Autofahrern genießen.

In ähnlicher Form will die AL auch die Kreuzungen von Traminer Straße und Hallhüttenweg beziehungsweise Töpferstraße sowie von Konrad-Adenauer-Straße und Taubhaus umbauen. AL und CDU wollen ihre Ideen schon in der nächsten Sitzung des Stadtparlaments zur Diskussion stellen. Beide Parteien betonen aber: Nur der Ausbau der K-L-Trasse (K 180 und L 3317) und ein Rückbau des Schnellstraßenanschlusses „Erdkautenweg“ hilft den Urberachern auf Dauer.

Quelle: op-online.de

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