Baggern bei Blitz und Donner

+
180 Tonnen Sand landeten auf dem Hauptfeld der Volleyballer.

Rödermark - (lö) Dicke Gewitterwolken hingen gestern Morgen über Urberach, als vorm Badehaus 240 Tonnen Sand für „Orwisch Beach“ aufgeschüttet wurden.

Das Hauptfeld der Volleyballer, auf dem allein 180 Tonnen landeten, muss mit einer 35 bis 40 Zentimeter dicken Schicht bedeckt sein. Organisator Peter Schröder (in kurzer Hose) kontrollierte mit der Messlatte, ob alles seine Richtigkeit hatte. Weitere 60 Tonnen kippten die Lastwagen des Urberacher Bauunternehmers Jörg Rügemer auf die vorderen Parkplätze, die zu einer großen Strandlandschaft werden. Das Wetter ließ aber eher Nordsee- als Karibik-Gefühle aufkommen, gebaggert wurde bei Blitz und Donner.

Was heute vom Himmel kommt, regnet morgen schon nicht mehr“, flüchtete sich Detlef Beier, der „Orwisch Beach“ zusammen mit Schröder und Oliver Sonnleitner organisiert, in Galgenhumor. Doch so wie‘s aussieht, müssen die Beachvolleyballer zumindest heute noch bei Blitz und Donner pritschen und baggern. Das hochkarätig besetzte Turnier mit etlichen ehemaligen Erst- und Zweitligaspielern sowie Steffen Drößler und Paul Becker, den deutschen U 20-Vizemeistern, beginnt heute um 9 und morgen um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Drumherum gibt‘s ein Rahmenprogramm mit Beachparty, Gewinnspielen, Cocktails und etlichem mehr. Das Badehaus wirbt an beiden Tagen für seine Saunen. Interessenten können sie von 10 bis 17 Uhr besichtigen und ab 18 Uhr zum Sonderpreis schwitzen.

Quelle: op-online.de

Kommentare