Auf Bahnhofsbaustelle geht’s gut voran

Wohnung mit Gleisanschluss

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Jetzt geht’s am alten Bahnhof rustikal zur Sache. Die Bauarbeiten sind nun auch von außen sichtbar. Bisher wurde meist im Innern saniert. Eröffnung soll im Frühjahr 2015 sein - sofern alles gut läuft.

Ober-Roden - Ab jetzt wird der Baufortschritt für alle Passanten am Bahnhof von außen sichtbar. Ein Bagger hat die Reste des alten Schwergüterschuppens beseitigt. Bisher haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten meist im Innern des Gebäudes stattgefunden.

Jetzt kann der Aushub neben dem Baudenkmal für die dort geplante Gastronomie beginnen. Gespeist und getrunken werden kann künftig in einem markanten Glaswürfel. 80 Gäste finden dort Platz. Auch Tische im Freien sind geplant. Projektentwickler Hans-Jörg Vetter will das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, zu einem Markenzeichen von Ober-Roden machen: mit Frischemarkt, Backshop, Bistro, Büros und Appartements. Der Urberacher Investor, der in Frankfurt-Riedberg schon Großprojekte mit knapp 400 Wohnungen geplant hat, hatte den Bahnhof und etwa 1000 Quadratmeter Vorplatz Ende 2012 für 70.000 Euro von der Stadt gekauft.

Ober- und Dachgeschoss bleiben Büros, einer Praxis und Wohnungen vorbehalten. Die Appartements sind möbliert und orientieren sich an den Bedürfnissen trendbewusster Singles oder frisch zugezogener Fach- und Führungskräfte. Außer dem S-Bahn-Anschluss bietet ihr neues Zuhause auch Highspeed-Internet. Die Nutzer erwartet modernste Gebäudetechnik: eine klimafreundliche Holzpelletheizung, deren Steuerung die Anlage automatisch herunter fährt, sobald ein Fenster geöffnet wird. In den Büros geht das Licht aus, wenn ein Mitarbeiter den Raum länger verlässt. Und die Rollläden können per Computer oder Smartphone gesteuert werden.

bp

Quelle: op-online.de

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