Stadt gibt Probebohrungen in Auftrag

Perspektiven für die Westseite des Bahnhofs

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Die Stadt hat Probebohrungen in Auftrag gegeben, um den Weg für eine mögliche Wohnbebauung zu ebnen.

Rödermark - Der Behelfsparkplatz in der Odenwaldstraße 40 wird vom 4. bis zum 20. November gesperrt - allerdings nicht, um Ober-Rodens größte Seenplatte trocken zu legen. Die Stadt lässt durch Probebohrungen erkunden, ob unter dem früheren Eloxal-Werk noch Altlasten verborgen sind.

Sie hatte das Grundstück altlastenfrei übernommen. Doch was zum Parken sauber genug ist, muss den Anforderungen für eine Wohnbebauung noch lange nicht entsprechen. „Wir vermuten Verunreinigungen im Boden“, sagte Bürgermeister Roland Kern gestern in der Magistratspressekonferenz.

Etwa 150 Wohnungen sollen auf dem Gelände entstehen.

Sind die beseitigt, will die Stadt das etwa 4 600 Quadratmeter große Grundstück für 1,3 bis 1,4 Millionen Euro an den Babenhäuser Projektentwickler Früchtenicht verkaufen. Das Unternehmen plant dort und auf dem ehemaligen Metallwarenwerk nebenan rund 150 Wohnungen.

Investor und Hessisches Umweltministerium haben nach Aussage des Bürgermeisters Einigkeit darüber erzielt, wer welchen Anteil an der Sanierung der Industrie-Altlast trägt. Läuft alles wie vorgesehen, soll die Stadtverordnetenversammlung im Dezember einen Bebauungsplan aufstellen und im Februar den Verkauf des städtischen Grundstücks beschließen.

(lö)

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Quelle: op-online.de

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