Umbau des Vorplatzes

Am Bahnhof wird‘s ab Montag eng

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Ober-Roden - Nächste Woche beginnt die Stadt mit dem Umbau des Bahnhofsplatzes. Sie will damit ein ansprechendes Entrée für die Wiederbelebung des unter Denkmalschutz stehenden Empfangsgebäudes, die der Urberacher Investor Hans-Jörg Vetter im Herbst beginnen will, schaffen.

Doch wo Bagger ans Werk gehen, wird"s für andere Verkehrsteilnehmer bekanntlich eng. Die Arbeiten bringen Behinderungen für Autofahrer, Bus- und Bahnkunden mit sich. Ab Montag, 8. Juli, ergeben sich folgende Änderungen der Verkehrsführung auf der Dieburger Straße: In Höhe der bisherigen Zu- und Abfahrten aus Richtung Bahnhof wird die Dieburger Straße verschwenkt; das macht ein Haltverbot auf der Fahrbahnseite gegenüber notwendig. Der Zugang zu den Gleisen für Fußgänger ist nur auf der Südseite der Baustelle möglich.

Die Busse der Linien OF 46 (Stadtbus) und 95 halten an Behelfshaltestellen in Höhe der Hausnummern Dieburger Straße 80/82 und Dieburger Straße 79/81. Alle anderen Busse halten in der Odenwaldstraße, also auf der anderen Seite der S-Bahn. In der Gleisunterführung hängen weitere Informationen. Die Arbeiten dauern nach den bisherigen Planungen über die gesamten Sommerferien. Die Stadt bittet ortskundige Verkehrsteilnehmer, die Baustelle großräumig zu umfahren.

Bürgermeister Roland Kern teilte mit, dass Investor Hans-Jörg Vetter derzeit gemeinsam mit seinen Architekten und dem Amt für Denkmalpflege den Bauantrag vorbereitet, diesen aber noch nicht eingereicht hat. Laut Kaufvertrag hat er auch bis zum 15. September Zeit dazu. Die so genannte Revitalisierung mit Geschäften, Wohnungen und einer Gaststätte muss noch in diesem Jahr beginnen. Vetter, der den Bahnhof plus 1000 Quadratmeter Freifläche für 75.000 Euro von der Stadt gekauft hat, ist nach Auskunft des Bürgermeisters in alle Planungen zum Bahnhofsvorplatz und zu den Parkplätzen nördlich davon eingebunden. Auf 2 600 Quadratmetern entstehen rund 45 Parkplätze, deren Finanzierung sich Stadt und Land teilen.

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Am Montag lässt die Stadt zeitgleich mit dem Baubeginn auf dem Bahnhofsplatz den neuen Radweg asphaltieren. Der führt zwischen Parkplätzen und Gleisen bis zur Schranke und erspart Radlern gut 200 Meter auf der vielbefahrenen Dieburger Straße. Die Aufwertung des Platzes, die Parkplätze und der Radweg kosten rund 660.000 Euro. Die Hessische Landesregierung schießt 325.000 Euro zu. Schwermetalle, Schlacke und Fundamentreste im Boden verteuerten das Projekt um 225.000 Euro.

(lö)

Quelle: op-online.de

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