Schmutzwasser

Bakterien befreien Filtratwasser von Ammonium

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Rödermark - 120 Liter Wasser verbraucht ein Bundesbürger pro Tag, ganze fünf Liter davon für Essen und Trinken. Der Rest rauscht aus Duschen, Badewannen, Klosetts und Küchengeräten in den Kanal.

Das summiert sich in Rödermark bei Privathaushalten und Gewerbe im Jahr auf 3,5 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser. Die 1974 gebaute Kläranlage macht aus dieser Dreckbrühe Wasser, das bedenkenlos in die Rodau geleitet werden kann. Damit das noch besser als bisher funktioniert, ist jetzt ein neues Becken in Betrieb gegangen.

Darin reinigen Bakterien ausschließlich das angesammelte Filtratwasser. Der biologische Prozess senkt vor allem den Ammoniumgehalt um bis zu 90 Prozent. Die Baukosten betrugen 485.000 Euro. Etwa 250.000 Euro kommen quasi wieder herein, da die Stadt für die Kläranlage nach der Aufrüstung weniger Abwasserabgabe an das Land Hessen zahlen muss. Rund 18 Millionen Euro sind seit dem Bau der Anlage in die Verbesserung und Modernisierung der Klärtechnik geflossen.

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Quelle: op-online.de

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