Zahlreiche Nachwuchskräfte knüpfen Kontakte

Akademie zeigt ihre guten Seiten

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Für die Café Ernst GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg hoffte Geschäftsführer Andreas Schmitt (Bildmitte) an diesem Vormittag der offenen Tür in der Berufsakademie zwei interessante Auszubildende zu akquirieren.

Urberach - Eine Brücke zwischen Studium und Arbeitswelt schlägt die Berufsakademie Rhein-Main. Jetzt war dort wieder Bewerbertag und Tag der offenen Tür. 29 Partnerfirmen stellten sich dem interessierten Nachwuchs vor.

Tag der offenen Tür und Bewerbertag an der Berufsakademie Rhein-Main BA: Das Haus des dualen Studierens in den Bereichen Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Internationaler Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft stellte sich wieder räumlich und inhaltlich vor. 29 große und mittelständische Partnerbetriebe der BA nutzten die Möglichkeit, sich dabei interessierten Bewerbern bekannt zu machen. Dazu koordinierte das BA-Team mit Studiengangsleitern, Dozenten und Mitarbeitern die Ströme überwiegend junger Menschen etwa im Abituralter, die sich wirklich interessiert informierten, Vorträge über die Studiengänge anhörten oder Gespräche mit angehenden Unternehmenspartnern führten.

Die Jugendlichen, oft begleitet von Freunden oder einem Elternteil, wanderten zielstrebig von Tisch zu Tisch, wo sie sich gerne auch bei derzeitigen oder ehemaligen Studierenden aus der studentischen Praxis berichten ließen. Bekannt macht sich die BA Rhein-Main, die mit über 370 Auszubildenden und über 120 Partnerbetrieben immer noch die größte Einrichtung dieser Art in Hessen ist (obwohl Rödermark nicht gerade als attraktive Uni-Stadt bekannt ist), regelmäßig über Medien aller Art.

Wer über Suchprogramme auf die BA stößt, kann sich direkt über die Website auf offene Stellen der Partnerfirmen bewerben. Die Akademie nutzt die Vorteile von Speed Datings zum gegenseitigen Kennenlernen mit Studienbewerbern und stellt ihr Angebot bei Schulen und Messen vor. So kam es etwa auch zum Kontakt mit einem der vier neuen Unternehmenspartner, der sich sehr zum Vergnügen von Akademiedirektor Bernd Albrecht mit einer großen attraktiven Torte am Kaffeetisch einführte.

Das Café Ernst, Bäckerei und Konditorei GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg und Filialen im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern, ist ein mittelständisches Unternehmen mit 260 Mitarbeitern in allen Sparten. Zum Kontakt mit der BA kam es bei einem Ausbildungsforum.

„Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, für Führungskräfte mit einer BA zu kooperieren“, bescheinigt Ernst-Geschäftsführer Andreas Schmitt, der zur Zeit zwei Stellen im Verwaltungsbereich offen hat und deshalb seine Hoffnung auf diesen Tag der offenen Tür setzte. Sein Auswahlverfahren basiert auf drei Schwerpunkten: Verkaufsführung und Filialleitung, interne sowie externe Kommunikation, etwa um mehr mit sozialen Medien zu arbeiten.

„Ich glaube, das ist ein spannendes Projekt für Studierende, die aber auch alle anderen Bereiche kennen lernen werden: Produktion, Versand und Verkauf etwa.“ Dass auch die Bäckerei Bauder in der BA als Partner Kontakte hat, stört ihn keineswegs: „Wenn wir das Handwerk wieder attraktiv machen und in Schwung bringen wollen, sollten wir eh zusammen arbeiten.“ Dafür hält Andreas Schmitt dieses duale Studium für die ideale Voraussetzung, um über den Tellerrand zu schauen.

Der Andrang an diesem Tag der offenen Tür war groß. Derzeit Studierende regelten schon ab dem Badehaus die Parkplatzsuche. So bleibt zu erwarten, dass die in den letzten Jahren immer wieder erreichte Zahl 100+x an neuen Studierenden im kommenden Herbst-/Wintersemester sicher wieder erreicht wird. Kontakt: BA Rhein-Main, Am Schwimmbad 3, Tel.:  06074/3101120, info@ba-rm.de. (chz)

Quelle: op-online.de

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