Berufsorientierungstag half Neuntklässlern

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Unter der Anleitung von Betriebsleiter Otto Wolf konnten die Schüler bei Hitzel Oberflächentechnik (oben rechts) Cent-Stücke vergolden.

Rödermark - Weiter zur Schule, Abitur und Studium? Oder doch lieber eine Lehre in Handwerk oder Industrie? 80 Prozent der Neuntklässler wissen noch nicht, wohin sie ihr Weg nach den Sommerferien führt. Von Michael Löw

Diese Meinung vertritt auch Kirsten Vierheller, die an der Nell-Breuning-Schule die Berufsorientierung koordiniert. Natürlich - die meisten Jugendlichen streben mindestens den Realschulabschluss an. Doch auch, wer erst im August 2010 eine Ausbildung beginnen will, muss sich langsam Gedanken über eine Bewerbung machen. Der zweite Berufsorientierungstag an der NBS wollte gestern Entscheidungshilfen geben. 18 Firmen, Stadt, Polizei und IHK stellten Ausbildungswege sowohl in der Pausenhalle als auch in den Firmen vor. 

Robert Weinert und Kevin Warmuth (unten links) erläuterten, wie Metallbau Weinert Einbrechern das Leben schwer macht, und Schul-Sozialpädagogin Gabriele Martin-Pfau warb mit Spielen für ihren Beruf.

Als einen der Partner hatten Kirsten Vierheller und Angelika Fuchs, die Vorsitzende des NBS-Fördervereins, das Unternehmerforum Rödermark gewonnen. Dessen Sprecher Stefanie Hagenlocher (Videor Technical) und Thomas H. Günther (CeoTronics) gaben - unterstützt von einigen Mitarbeitern - Tipps für den Start ins Berufsleben. Kerstin Hunkel-Hitzel, die Geschäftsführerin der Firma Hitzel Oberflächentechnik, appellierte an die Schulen, Jugendlicher viel häufiger als bisher Praktika zu ermöglichen.

Bilder zum Berufsorientierungstag:

Berufsorientierungstag an der Nell-Breuning-Schule

Klassenzimmer und Werkshallen oder Büros seien grundverschiedene Welten: Jeder Kontakt helfe daher, Fehlentscheidungen bei der Berufswahl zu vermeiden. Wenn ein Jugendlicher eine „falsche“ Ausbildung nach ein paar Monaten abbricht, sie niemandem gedient. 

Quelle: op-online.de

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