Besinnliche Worte und Punsch

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Als Hirten konfrontierten die Pfarrer Elmar Jung und Matthias Welsch die Menschen mit Gedanken und Fragen rund um das ganz Besondere der Heiligen Nacht.

Waldacker ‐ Worin liegt das Besondere der Heiligen Nacht für alle Menschen? Die Geschichte von den beiden Hirten, die sich nach dem Weihnachtsgeschehen an der Krippe trafen und sich über das Außergewöhnliche dieser so alltäglichen Geburt wunderten, stand im Mittelpunkt der ökumenischen Hirtenweihnacht in Waldacker. Von Christine Ziesecke

Auf dem Gelände der Kinderwaldstadt feierten Pfarrer Matthias Welsch von der evangelischen Kirchengemeinde Ober-Roden und Pfarrer Elmar Jung von der Nazarius-Gemeinde gemeinsam mit rund 130 großen und kleinen Christen an der alten Blockhütte eine besinnliche Waldweihnacht, in welche sie die Menschen rund ums Feuer in Gesprächen dazu miteinbezogen.

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde begleitete die Andacht mit weihnachtlichen Weisen. Lange Schlangen bildeten sich anschließend an den großen Töpfen mit wärmendem Kinderpunsch und Glühwein.

Pfarrer waren hochzufrieden

Einschließlich dieser ökumenischen Hirtenweihnacht gab es in Ober-Roden und Waldacker über die Weihnachtstage 18 Gottesdienste beider Konfessionen, die auch meist gut besucht waren. Drei katholische und vier evangelische Christfeiern luden schon am Heiligen Abend ein, wobei allein in der Kulturhalle rund 750 Menschen dem aufwändig und liebevoll inszenierten Krippenspiel in der Christvesper der evangelischen Gemeinde folgten.

Auch wenn die Temperaturen nicht gerade besucherfreundlich waren, gab‘s nach der Hirtenandacht lange Schlangen an den großen Töpfen mit Glühwein und Kinderpunsch.

Pfarrer Elmar Jung wie auch Pfarrer Matthias Welsch waren hochzufrieden mit dem Gottesdienstbesuch, der nur zweimal weniger angenommen wurde als erwartet: am Heiligen Abend um 23 Uhr in der evangelischen Kirche und am ersten Feiertag um 11 Uhr in der Nazariuskirche - diese früher eher stark frequentierten Christfeiern waren diesmal eher dünn besucht.

Quelle: op-online.de

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