Bewohner von Ober-Rodens Mitte trauen dem Frieden noch nicht

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Die umstrittene Ortskernsatzung für Ober-Roden ist vom Tisch.

Ober-Roden ‐ Die umstrittene Gestaltungssatzung für Ober-Rodens Mitte ist vom Tisch, doch die Bürger trauen dem Frieden nicht. Sie befürchten, dass Beschränkungen und Vorschriften durch die Hintertür eingeführt werden. Von Michael Löw

Geklärt sei die Situation bislang aber nicht wirklich, sagt Arno Mieth von der Initiative „Menschen vor Ort“ (MvO). Erst wenn in der Februarsitzung des Stadtparlamentes der einstimmige Beschluss vom 18. Juni 2008, auf den hin die Gestaltungssatzung ausgearbeitet wurde, bedingungslos aufgehoben wird, ist zumindest der vorliegende Satzungsentwurf „ad acta“ gelegt.

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Für Arno Mieth und seine Mitstreiter bedeutet das aber noch lange keine Entwarnung: Auch Leitlinien und der Paragraph 34 des Baugesetzbuches („Einfügung in die nähere Umgebung“) ließen Raum für Zwangsmaßnahmen. Arno Mieth begründet die Skepsis mit der Sanierung der Frankfurter Straße und des Marktplatzes: „Viele Bürger glaubten damals gehört worden zu sein. Leider wurden viele nicht verstanden und gut gemeinte Vorschläge wurden nicht berücksichtigt. Politikverdrossenheit wurde so gefördert.“

Und gerade deshalb schlagen die MvO vor, die Bürgerversammlung am 27. Januar (19.30 Uhr, Kulturhalle) gemeinsam zu besuchen, um von den Politikern klare Bekenntnisse gegen den vorliegenden Entwurf der Gestaltungssatzung oder andere Zwänge einzufordern.

Quelle: op-online.de

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