Biogasanlage am Rödermarkring?

Rödermark ‐ Rödermärker Politiker orientieren sich am Beispiel Mühlheims und denken über den Bau einer Biogasanlage nach. Der Magistrat hat Gespräche mit einem potenziellen Investor geführt, die Kostenfrage ist aber noch offen. Von Michael Löw

Geplant ist ein mit Mais betriebenes Kraftwerk mit einer Leistung 1 000 Kilowatt (KW). Nach Auskunft von Bürgermeister Roland Kern (AL) hatte die Stadt bisher Kontakt mit drei potenziellen Investoren, ernsthaftes Interesse bekundete am Ende nur noch ein Unternehmen aus Niedersachsen.

Die Firma bio-plan aus Ober-Ramstadt suchte die Gemarkung nach Standorten ab: Lieferverkehr und Geruch sollten weder Anwohner noch Natur stören. Als „verträglichste Variante“ schlägt bio-plan einen Standort weiter östlich vor, direkt an der Kreuzung von B 459 und Kapellenstraße.

Betrieben werden könnte die Biogasanlage von einer Gesellschaft, an der sich der Investor, die Stadt, Landwirte und weitere Anleger beteiligen. Über Einzelheiten sei noch nicht gesprochen worden, sagte Kern. Ebenfalls noch offen ist die Kostenfrage. In Mühlheim, wo eine Anlage mit 635 KW gebaut werden soll, rechnen mit Planer mit 6,35 Millionen Euro.

Quelle: op-online.de

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