Blutspender - eine Art für die Rote Liste?

Urberach (lö) - Freude und Frust beim Roten Kreuz: Ursula Höreth und Günther Meister wurden für ihre 100. Blutspende geehrt. Doch insgesamt gingen 2011 die Spenden drastisch zurück - um 30 Prozent im Vergleich zu den Topjahren 1999 bis 2002.

Das Rote Kreuz macht die Samstag-Termine für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Vorigen Samstag kamen 162 Interessenten, 151 von ihnen wurden zur Spende zugelassen. Neun Neulinge fanden den Weg in die Halle Urberach. 20 Spender kamen aus anderen Rödermärker Stadtteilen, 26 Spender sogar von außerhalb.

Ursula Höreth aus Münster war neben dem Urberacher DRK-Vorsitzenden Günther Meister eine 100-malige Spenderin, die für diese vorbildliche Leistung mit der Brillant besetzten Ehrennadel ausgezeichnet wurde. Beide erhielten auch eine signierte Uhr des Blutspendedienstes sowie ein Präsent der Ortsvereinigung Urberach. So viele Spenden schafften bisher erst zehn Urberacher.

Für 25 Spenden mit der Goldnadel ausgezeichnet

Andreas Hermeier und Michaela Müller wurden für 25 Spenden mit der Goldnadel und einer Aufmerksamkeit der Ortsvereinigung ausgezeichnet. Die 10. Spende von Miriam Krenz und Uta Ilona Neumann wurde vom Roten Kreuz mit der Goldnadel gewürdigt.

Mit der Jahresbilanz sind die Urberacher Rot-Kreuz"ler nicht zufrieden: 709 Spender bedeuten die niedrigste Zahl seit 1998. Und damals gab es nicht vier, sondern nur drei Termine jährlich. Günther Meister: „Wie drastisch der Rückgang ist, zeigt sich in einem Vergleich mit den Jahren 1999 bis 2002, als die Spenderzahlen noch jeweils bei circa 1 000 Teilnehmern lagen.“ Dass die Spender in Hessen und Baden-Württemberg 2011 generell weg bröckelten, ist ihm nur ein kleiner Trost.

Die Termine 2012 stehen schon fest: Samstag, 4. Februar, 13 bis 17.30 Uhr; Dienstag, 15. Mai, 16 bis 20.30 Uhr; Dienstag, 31. Juli, 16 bis 20.30 Uhr; Samstag, 1. Dezember, 13 bis 17.30 Uhr.

Quelle: op-online.de

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