Bosch prüft Grundwasserbelastung nördlich des Telenorma-Werks

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Die Ergebnisse des Pumpversuchs sollen Dietmar Wellhausen und seine Kollegen vom Darmstädter Umwelt-Dienstleister Arcadis innerhalb der kommenden Wochen vorlegen.

Rödermark (lö) - Wie stark belasten Rückstände des 1995 aufgegebenen Telenorma-Werks das Grundwasser nördlich der Rodau? Das hat der Bosch-Konzern auf Anordnung des Regierungspräsidiums Darmstadt vier Wochen lang an einer Messstelle zwischen Rodau und L 3097 geprüft.

Pro Stunde wurden 1,7 Kubikmeter Wasser, das mit chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet ist, zur Reinigungsanlage hinterm Badehaus gepumpt, erläuterte Stefan Eschbach, der Altlasten-Manager von Bosch. Die Belastung sei „relativ gering“: Zu Beginn der Säuberungsaktion enthielt ein Liter Wasser 5 000 Mikrogramm chlorierter Kohlenwasserstoffe. Innerhalb eines Monats sank der Wert auf 500 Mikrogramm.

Chlorierte Kohlenwasserstoffe sind Bestandteile von Lösungsmitteln, die Telenorma über Jahrzehnte bei der Produktion von Telefonen einsetzte. Die genauen Ergebnisse des Pumpversuchs sollen Dietmar Wellhausen und seine Kollegen vom Darmstädter Umwelt-Dienstleister Arcadis innerhalb der kommenden Wochen vorlegen.

Quelle: op-online.de

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