Brandschutz im Heim gesichert

Ober-Roden - (lö) Die Hessische Landesregierung fördert den Umbau des „Hauses Morija“ mit 540 000 Euro. Der Zuschuss soll 2010 ausgezahlt werden. Die Christusträger-Schwestern, die das Alten- und Pflegeheim im Breidert betreiben, benötigen insgesamt 750 000 Euro, um den Brandschutz auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

Den Schwestern ist eine große Last von den Schultern gefallen“, sagte Margot Süß, die Vorsitzende des „Freundeskreises ProMorija“ nach einem Gespräch im Sozialministerium. An ihm nahmen außer Margot Süß auch Schwester Dorothea Lakowitz und Sibylle Heiß von der Heimleitung, Erster Stadtrat Alexander Sturm und Landtags-Vizepräsident Frank Lortz teil. Der hatte sich bei Staatssekretärin Petra Müller-Klepper für die Christusträger eingesetzt: Der Kreis hatte nach einer Begehung im Jahr 2006 feuerhemmende Decken in den Fluren, eine neue Notbeleuchtung und eine zentrale Brandmeldeanlage gefordert. Der Heimbetrieb könne aber ohne Einschränkung weiterlaufen.

Die Leitung des „Hauses Morija“, so ihr betriebswirtschaftlicher Berater Reiner Kappl, hatte sich gut zwei Jahre um die Finanzierung bemüht und festgestellt: „Im Rahmen unserer normalen Investitionsplanung können wir ein solches Projekt nicht stemmen.“ An Eigenkapital können die Christusträger rund 150 000 Euro aufbringen. Eine Komplettfinanzierung über Kredite könne allenfalls eine Notlösung sein. Mitte März hatte Schwester Dorothea daher die Politiker bei einem Ortstermin auf ihre Nöte hingewiesen.

Ob die Stadt ebenfalls einen Zuschuss zahlt, konnte Sturm gestern noch nicht sagen. Aber auf jeden Fall werde die Kämmerei die finanzielle Abwicklung des Landeszuschusses übernehmen, der formal gesehen ein Darlehen an die Stadt sei.

Quelle: op-online.de

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