Breite Zustimmung für Parkplatz-Bau

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Das Grundstück Glockengasse 12-14 liegt seit Jahren brach, ein dort stehendes Wohnhaus war in der Neujahrsnacht 1998 abgebrannt und wurde abgerissen. Jetzt soll der Magistrat mit der Besitzerin über den Kauf verhandeln, damit die Stadt dort Parkplätze für den Zehnthof bauen kann.

Ober-Roden - In Ober-Rodens Mitte sind Parkplätze Mangelware. Dies ist mit ein Grund für den Erfolg der Märktezentren an der Peripherie. Experten raten jetzt zu Parkplätzen hinter dem Zehnthof. Von Michael Löw

Sowohl das Einzelhandelgutachten von BulwienGesa als auch das Planungsbüro Darmstadt, das die Ortskernsanierung koordiniert, raten zu Parkplätzen hinter dem Zehnthof. I

n der Glockengasse 12-14 liegen 837 Quadratmeter brach, die die Eigentümerin der Stadt anbot. Vertreter aller Fraktionen sprachen sich im Ausschuss für Wirtschaft und Standortmarketing für den Kauf des Grundstücks aus, betonten aber unisono: „Nicht um jeden Preis !“ Der Quadratmeterpreis von 340 Euro, den das Amt für Bodenmanagement für diesen Teil Ober-Rodens ermittelt hat, ist ihnen zu teuer.

Selbst die AL-Stadtverordneten Stefan Gerl und Eckhard von der Lühe warben für den Bau der Parkplätze. Es gehe nicht darum mehr Autos in den Ortskern zu holen, sondern den bestehenden Verkehr zu Geschäften und öffentlichen Einrichtungen gezielt zu lenken, konterte von der Lühe den SPD-Vorwurf der „verkehrspolitischen Kehrtwende der AL“.

Armin Lauer, Vorsitzender der SPD-Fraktion, forderte vor dem Parkplatz-Bau eine Grundsatzdebatte über Verkehr und Verkehrsführung: Niemand wisse, ober Ober-Roden in 15 oder 20 Jahren noch Stellflächen für Autos benötige. So lange wollten CDU, AL und FDP aber nicht warten. Ober-Roden brauche die Parkplätze in der Glockengasse - und zwar schnell.

Quelle: op-online.de

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