Brotkorb braucht bald ein eigenes Auto

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Nur strahlende Gesichter gabs bei der Spendenübergabe des Erlöses der UHIGA-Tombola an die Vertreterinnen des „Rödermärker Brotkorbs“. Von links: Pfarrerin Sonja Mattes, UHIGA-Organisator Peter Müller, Manfred Rädlein als Vorsitzender des Gewerbevereins Rödermark sowie Martina Franke und Renate Eigenbrodt für den Rödermärker Brotkorb.

Urberach (chz) ‐ Genau in dem Raum im Keller des Gemeindehauses der Urberacher Petrusgemeinde, in dem an jedem Donnerstag Nachmittag der „Rödermärker Brotkorb“ seine Türen für bedürftige Menschen öffnet, gab es nun eine Bescherung ganz anderer Art.

Peter Müller als Organisator der UHIGA und Manfred Rädlein als Vorsitzender des Gewerbevereins Rödermark, der diese Verbrauchermesse alle zwei Jahre ausrichtet, übergaben eine Spende in Höhe von 1500 Euro an Mitarbeiterinnen der Lebensmittelverteilstelle.

Erwirtschaftet hatte der Gewerbeverein dieses Geld mit dem Verkauf der Lose für die reichhaltig bestückte Tombola der UHIGA, und Manfred Rädlein ist sicher, dass der gute Absatz der Lose nicht nur mit den reizvollen Gewinnen, sondern auch mit der Tatsache zusammenhing, dass der Spendenzweck vorher schon bekannt gemacht wurde.

Der Brotkorb kann die Spende gebrauchen

Seit ich etwa auch mit der Prinzengarde auf verschiedenen Ebenen öffentliche Veranstaltungen mit ausrichte, ist es meine Lebensphilosophie, mit dem Erlös auch soziales Engagement zu verbinden zugunsten aller, denen es weniger gut geht als uns“, erläuterte Peter Müller. Er hat auf diese Weise schon Caritas, Nell-Breuning-Schule, Hand in Hand und weitere Initiativen unterstützt.

Martina Franke und Renate Eigenbrodt dankten gemeinsam mit Pfarrerin Sonja Mattes herzlich im Namen der Initiative. „Der Brotkorb kann diese Spende zur Zeit sehr gut gebrauchen, nachdem die Lebensmittelspenden zurück gegangen sind, weil manche Geschäfte übrig gebliebenes Gemüse und Obst abends lieber zu reduzierten Preisen verkaufen als es abzugeben.“

Zudem wird längerfristig die Anschaffung eines eigenen Autos wohl unumgänglich sein. Immerhin sind für den Brotkorb schon über 18.000 Kilometer mit dem privaten Personenwagen der Initiatoren Ingeborg und Wolfram Strasser gefahren wurden.

Quelle: op-online.de

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