Änderungen beim wumboR-Lauf

Bürokratie lähmt Läufer

Rödermark - Verkehrsrechtliche Vorschriften des Kreises Offenbach erzwingen Änderungen beim wumboR-Lauf.

Nicht nur die Zahl der ehrenamtlichen Streckenposten muss stark erhöht werden, sondern es werden auch zusätzlich Vollsperrungen von Durchgangsstraßen mit Umleitungsbeschilderung erforderlich. Das betrifft auch die Situation für das Parken nahe dem Start und Ziel. Von den in allen Jahren davor genutzten Parkplätzen am Märktezentrum Urberach steht nur noch der von der Rodaustraße direkt anzufahrende Parkplatz zur Verfügung. Eine Überquerung der Ober-Rodener-Straße (Laufstrecke) zu den weiteren Parkplätzen ist nicht mehr möglich. Als Ausweichparkplätze bieten sich die nur wenige Gehminuten von Start/Ziel entfernten Parkplätze am Bahnhof Urberach und auf dem Festplatz Urberach an. Wenn möglich, sollte auf eine Anfahrt mit dem Pkw verzichtet werden. Darauf weist die Stadt in einer Pressemitteilung hin.

Der wumboR-Lauf war 2008 bewusst als ein Lauf durch alle Stadtteile Rödermarks aus der Taufe gehoben worden – als Folgeveranstaltung des Volkslaufes beim Rödermark Festival 2007. Die Streckenführung geht dadurch teilweise über öffentliche Straßen. „Die von den Ausrichtern und den örtlichen Behörden vorgenommenen Sicherheitsmaßnahmen haben sich über zehn Jahre bewährt – nie ist es auch nur zu einer gefährlichen Situation für das Läuferfeld gekommen. Ereignisse bei Großveranstaltungen haben aber die Sicherheitsanforderungen erheblich steigen lassen und über Vorgaben der Bundes- und Landesbehörden in den Vorschriften des Kreises Offenbach ihren Niederschlag gefunden“, heißt es in der Mitteilung weiter. (bp)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Hübner

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