Bummeln auf der Großbaustelle

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Trotz aufgerissener Straßen und Bürgersteige lädt der Gewerbeverein Rödermark am Sonntag, 21. März, zum Frühlings-Shopping ein.

Ober-Roden ‐ Die Großbaustelle Marktplatz ist einen Einkaufsbummel wert. Trotz aufgerissener Straßen und Bürgersteige lädt der Gewerbeverein Rödermark am Sonntag, 21. März, zum Frühlings-Shopping ein. Von Michael Löw

22 Geschäfte in Ober-Roden halten für Kunden und Neugierige einen Blumengruß bereit und verschenken Tulpen. Außerdem öffnen mehrere Geschäfte im Ortskern von Urberach und im Märktezentrum von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. „Alles in allen sind wir mehr als 30 Teilnehmer“, sagte Karlheinz Hitzel vom FHO, dem Fachhandel und Handwerk Ober-Roden.

Frühlingsgefühle wollen auch die mit den neuesten Trends dekorierten Schaufenster und ein kleiner Markt auf dem Ober-Röder Rathausplatz wecken. Am „Knochen“ warten Stände mit Obst, Gemüse, Wein und diversen Leckereien. Spielt das Wetter mit, können die Frühlings-Einkäufer dort auch den ersten Kaffee des Jahres unter freiem Himmel oder ein Eis genießen. Ein Kinderkarussell dreht seine Runden für die Kunden von morgen.

Des Ober-Röder Themas Nummer eins nehmen sich Stadt und Gewerbeverein gemeinsam an. Am Marktplatz wollen sie einen Stand aufbauen, um über die Neugestaltung der Frankfurter Straße und ihrer Nebenstraßen zu informieren. „Mit großer Freude sehen wir den zügigen Fortschritt der Arbeiten. Bürger und Gewerbetreibende haben aber immer noch viele Fragen“, begründet Gewerbevereinsvorsitzender Manfred Rädlein das ungewöhnliche Frühjahrsangebot. Von 13 bis 17 Uhr stehen Herbert Rupp vom Tiefbauamt und er Neugierigen Rede und Antwort. Der Umbauplan mit vielen Details hängt im Großformat aus, kleine Broschüren liegen zum Mitnehmen parat.

Die Frankfurter Straße wird von Ende März bis Ende Juni bis zur Einmündung der Glockengasse gesperrt. Die Arbeiten werden aber in einzelne Bauabschnitte aufgeteilt, in denen zunächst unter Vollsperrung die Straße erneuert wird. Bis zu diesem Teilabschnitt ist die Anfahrt zu den Geschäften möglich. In dem gesperrten Bereich ist jedoch auch Anliegerverkehr nur in Absprache mit dem bauausführenden Unternehmen möglich.

Quelle: op-online.de

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