Bunte Tulpen im Nieselregen

+
Als der Nieselregen etwas nachließ, konnten sich auch die Anbieter außerhalb der Geschäfte über Kunden freuen, wie hier beim Weinausschank in Ober-Roden.

Rödermark (chz) - Die bunten Tulpen waren am Sonntag Nachmittag streckenweise das Einzige, was beim Rödermärker Frühlingseinkauf auf den bevorstehenden Frühlingsanfang verwies.

Zwei Tage zuvor waren die Menschen noch erleichtert und lächelnd durch die sonnigen Straßen flaniert, doch ausgerechnet am verkaufsoffenen Sonntag huschten sie nur unter ihren Schirmen durch den Nieselregen. Besonders unter dem Wetter zu leiden hatten die lecker duftenden Verpflegungsstände auf der kleinen „Fressmeile“ quer durch den Ober-Röder Ortskern.

Fischbrötchen oder Bratwurst im Regen

Während in den Fachgeschäften doch viele Menschen ihren bunten Blumengruß und ein günstiges Marktschnäppchen für die bevorstehenden Ostertage abholen wollten, wollte zunächst kaum jemand Fischbrötchen oder Bratwurst im Regen genießen. Doch Petrus hatte ein Einsehen mit dem Gewerbeverein und seinen Mitgliedern, die für diesen Sonntag viel Mühe und Aufwand betrieben hatten, um den Käufern die neue Frühlingsmode, neue technische Ideen oder die ersten Gartenpflanzen schmackhaft zu machen. Als der Regen nachließ, wurde es doch noch recht lebhaft in Ober-Rodens Ortskern, wo fast alle Geschäfte geöffnet hatten. Recht stürmisch war der Andrang auf dem Parkplatz am Märktezentrum Urberach. Aus dem Obi-Markt kamen die Kunden vor allem mit all jenen Produkten, die ihren Frühlingsgefühlen am ehesten entgegenkamen: Gartenmöbel, Pflanzkübel, Pflanzen und vieles, was das Frühjahr herbeilocken soll. Ruhig, aber dennoch gut besucht auch die benachbarte Intersport-Filiale – so manche Angebote lockten hier wie bei allen geöffneten Geschäften neben den bunten Tulpensträußen.

Bilder vom Frühlingseinkauf

Frühlingseinkauf in Ober-Roden und Urberach

Recht zufrieden im Rahmen der Wetterkapriolen war denn auch Karlheinz Hitzel, der sich als Vorsitzender des Ober-Röder Fachhandels FHO darum bemüht hatte, dass möglichst viele Geschäfte die Chance des verkaufsoffenen Sonntags nutzten und damit auch erfolgreich war: „Aber fürs Wetter kann halt niemand etwas!“

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare