Mit dem Cabriolet überschlagen

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Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte damit beschäftigt, den Verletzten zu bergen und die Unfallstelle zu sichern.

Urberach (bp) ‐ Einen schweren Unfall meldet die Feuerwehr. Sie wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu dem bösen Crash in die Straße Im Taubhaus gerufen. Um 1.24 Uhr ertönte der Alarmruf.

Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Die Feuerwehrleute konnten dies nach eigenen Angaben zunächst gar nicht glauben, da es sich beim angegebenen Unfallort um eine Tempo-30-Zone handelt. Die Feuerwehr schreibt in einer Pressemeldung, der Hinweis sei deshalb skeptisch aufgenommen worden. Umgehend rückten die Kräfte aus.

„Als das erste Fahrzeug vor Ort eintraf, konnte man seinen Augen kaum trauen“, berichtet die Feuerwehr weiter „Ein etwa 40-jähriger Fahrer eines Renault Cabrio war an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße / Rodaustraße in das Taubhaus gefahren. Mit Alkohol im Blut und überhöhter Geschwindigkeit prallte der Fahrer im Kreuzungsbereich Taubhaus / Schwalbenstraße in einen Baum und überschlug sich. Der PKW blieb mit geöffnetem Verdeck Kopf über liegen. Mit schweren Verletzungen war der Mann angeschnallt und Kopf stehend in seinem Sitz gefangen. Zu Hilfe eilende Passanten konnten ebenfalls nichts tun.

Die Feuerwehr setzte Luftheber ein, um einen Zugang in das Fahrzeug zu schaffen. Durch ständiges Unterbauen mit Rüstmaterial war der Weg für den Notarzt dann schließlich frei. Nach etwa einer halben Stunde konnte der Mann schließlich aus seiner Zwangslage in dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Quelle: op-online.de

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