Caritas-Projekt hinkt Zeitplan hinterher

Urberach (lö) - Das Betreute-Wohnen-Projekt in der Ober-Rodener Straße 18-20 (früheres Gelände von Berufsakademie und Jugendzentrum) kommt viel langsamer voran als geplant.

Erst in der Dezember-Sitzung kann die Stadtverordnetenversammlung über den Bau von 33 altengerechten Mietwohnungen und Räumen für ein Dutzend Demenzkranke entscheiden.

Am 15. Februar hatte das Parlament grünes Licht für die Kooperation mit dem „Wunschpartner Caritas“ gegeben und einen straffen Zeitplan beschlossen. Bis 31. März sollte die Stadt das knapp 2 000 Quadratmeter große Grundstück von der Rheinischen Grundbesitz und Beteiligungs AG kaufen, um es der Caritas weiterzuverkaufen. Die Details zum Betreuten Wohnen sollten bis Sommer geklärt sein.

Das sei bisher aber nicht geschehen, weil die Caritas-Gremien noch keine Grundsatzentscheidung über Eigentumserwerb und Trägerschaft getroffen hätten, begründet Bürgermeister Roland Kern (AL) die Verzögerung. Der Aufsichtsrat des Diözesanverbandes habe erst Ende August getagt und unter anderem beschlossen, das Grundstück Ober-Rodener Straße 20 direkt von Besitzer Wolfgang Dietz und nicht über den Umweg übers Rathaus zu kaufen. Er erwartet einen besseren Preis. Für das zweite Grundstück strebt die Caritas eine Erbpachtregelung an. Darüber will sie am Mittwoch mit der Stadt verhandeln.

Die Freien Wähler hatten Bürgermeister Kern in der September-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung gefragt, ob im Boden möglicherweise Altlasten schlummern. Der Verwaltungs-Chef erwartet jedoch keine schwer wiegenden Verschmutzungen.

Das Gebäude wird vom Caritas-Kreisverband Offenbach errichtet, der auch Träger sein soll.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio.de/Rolf Handke

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