CDU-Bürgermeisterkandidat

Helfmann stellt Parteifreunden Wahlprogramm vor

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Geschlossen und freudig hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten Carsten Helfmann (mit blauer Krawatte) stehen mit der Vorsitzenden Patricia Lips die Rödermärker CDU sowie hochrangige Parteivertreter aus dem Kreis: „Wir sind Carsten“.

Urberach - Fast 200 Gäste waren dabei, als die CDU Rödermark – angeführt von ihrer Vorsitzenden, der Bundestagsabgeordneten Patricia Lips – am Samstag Abend die heiße Phase des Bürgermeisterwahlkampfes eröffnete.

„Wir sind Carsten“, lautete die unüberhörbare und zuletzt auch nicht zu übersehende Botschaft, die einem Mann galt: Carsten Helfmann (43) Bürgermeister in Eppertshausen und nach seinem Wunsch schon bald Bürgermeister in Rödermark. Nicht nur die eigenen Parteifreunde waren im Kollegraum der Halle Urberach stark vertreten, auch Parteigrößen aus dem Kreis zeigten ihre Verbundenheit mit dem Kandidaten, von Landrat Oliver Quilling über die Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, zahlreiche Bürgermeisterkollegen bis hin zum Vizepräsidenten des Hessischen Landtags, Frank Lortz.

Er erinnerte in seinen Begrüßungsworten an die lange Tradition rühriger und erfolgreicher CDU-Bürgermeister in dieser Stadt und begrüßte die beiden Ehrenbürgermeister Walter Faust und Alfons Maurer: „Carsten Helfmann kann nun ein gutes neues Kapitel für Rödermark aufschlagen.“ Lortz gab die Richtung vor: „Du marschierst mit der Fahne vorweg und wir alle haben geschlossen hinter dir her zu marschieren!“

Weniger theatralisch, aber ebenso deutlich ergriff der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, Wolfgang Steiger, Partei für seinen Parteifreund: „Ich bin überzeugt, Rödermark kann mehr mit einem Bürgermeister Helfmann.“ Er sei jung, dynamisch, heimatverbunden und als Bürgermeister in Eppertshausen sehr erfolgreich. „Ich weiß, dass viele Ober-Röder Eppertshäuser geheiratet haben, und die Ehen haben immer gehalten!“

Rödermarks CDU-Vorsitzende Patricia Lips stellte vor allem das Bodenständige, Umgängliche und Bürgernahe des Kandidaten, der seit dem 11. Oktober unermüdlich für seine Partei unterwegs sei, in den Mittelpunkt: „Ich habe mir sagen lassen, er kommt sogar privat zum Kaffee, wenn man ihn fragt – versuchen Sie es doch mal!“

Ganz im Geiste dieser Bürgernähe stellte sich schließlich auch Carsten Helfmann selbst den Gästen vor. In einem dreieinhalbminütigen Video (das auch online präsent ist) präsentierte er seine grundlegenden Ziele für Rödermark, parallel zu jener Hochglanz-Broschüre, die mit Szenen aus dem bisherigen Wahlkampf den Kandidaten in den Segmenten dieser Stadt zeigt. Seine Schwerpunkte:

  • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wozu für ihn mehr bezahlbarer Wohnraum ebenso gehört wie dem Berufsleben besser angepasste Betreuungszeiten und deren Kosten;
  • Wirtschaftsstandort stärken – nicht zuletzt um mit den Einkünften daraus die höheren Kosten im sozialen Bereich auffangen zu können, sowie bedarfsgerechter Umgang mit Ressourcen;
  • Stadtentwicklung mit Zukunft, wozu Quartiersarbeit etwa zur Verschönerung der Ortskerne ebenso gehört wie attraktive Einkaufsmöglichkeiten;
  • Mehr Sicherheit, nicht durch eine Polizeistation, sondern durch vermehrte Polizeipräsenz in allen Stadtteilen, dazu auch ein sauberes Umfeld;
  • Unterstützung für Senioren nicht zuletzt durch Angebote zur Mobilität und durch höhere Ärztepräsenz;
  • Transparentere und zügige Verwaltungsarbeit zugunsten der Bürger;
  • Unterstützung des Ehrenamtes: „Hier gibt es schon viel Gutes wie etwa den ‚Rödermärker Brotkorb’, doch es ist wichtig, dass die Stadt dabei ist und es koordiniert.“

Carsten Helfmann zählte die vielen „Likes“ auf seinen eigenen und den Seiten der Partei im Internet auf, ging mit konkreten Angriffen auf seine Mitkandidaten eher sparsam, aber dennoch deutlich um und betonte immer wieder seinen Willen zu großer Bürgernähe: „Irgendwann wird es so sein, dass man nicht mehr sagen wird: ‚Den Helfmann kann man wählen’, sondern ‚Den Carsten kann man wählen!’ er 5. Februar, der Wahltag für den neuen Rödermärker Bürgermeister, kann die Antwort bringen. (chz)

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Quelle: op-online.de

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