Kleine Chemiker - „große“ Experimente

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Kleine Chemiker experimentieren in Waldacker mit ganz alltäglichen Stoffen.

Waldacker (lö) - Luft ist nicht einfach Nichts, und in Wasser lösen sich manche Stoffe besser als andere. Das lernen die künftigen Schulkinder der Tagesstätte Waldacker in einem Chemiekurs, der sich über zehn Wochen erstreckt.

Aufgeschreckt von einer PISA-Studie, laut der hessische Schüler in Physik, Chemie und Bio besonders schlecht abschneiden, nahm das Land naturwissenschaftliche Bildung in seinen Bildungs- und Erziehungsplan auf.

Seit einiger Zeit gibt es daher auch in den Rödermärker Kindergärten Chemie-Kurse, die in die Grundkenntnisse dieser Naturwissenschaft einführen. Die Kinder werden auf diese Wissensgebiete vorbereitet, so dass sie später einmal keine Scheu haben, sich damit auseinander zu setzen. Jede Unterrichtseinheit unter Leitung der Diplomchemikerin Andrea Finas beschäftigt sich mit einem abgeschlossenen Thema.

Mit kleinen Experimenten werden ganz alltägliche Phänomene erklärt“, so Kindergartenleiterin Ria Keller-Wettermann. „Es ist klar, dass die Kinder noch nicht die tatsächlichen chemischen Zusammenhänge begreifen, aber etwas wird im Hinterkopf hängenbleiben“, so Andrea Finas. Um das Gelernte zu vertiefen, werden die Versuche auch im Kindergartenalltag angeboten. Die einzelnen Unterrichtseinheiten nehmen die Kinder als Stundenbilder mit nach Hause, wo sie die Experimente mit den Eltern nochmals probieren können.

Quelle: op-online.de

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