Debatte über den richtigen Weg

Rödermark (bp) - Wohin steuert Rödermark? Mit einer Bürgerversammlung wurde die Leitbilddiskussion zu dieser Frage in Gang gesetzt. Jetzt folgt dazu eine weitere Bürgerversammlung.

Dabei sollen nun der Entwurf des Leitbildes und wegweisende Projekte vorgestellt werden. Dazu laden Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter und Bürgermeister Roland Kern für Donnerstag, 8. November, 19 Uhr, in den Mehrzweckraum der Halle Urberach ein. Nach der Auftaktveranstaltung von Professor Dr. Ursula Funke moderierten Leitbildprozess am 18. Juni wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die jeweils zweimal tagten und Textentwürfe erarbeiteten. Danach kamen die beiden Sprecher jeder der vier Arbeitsgruppen als Koordinierungsgruppe zusammen.

In drei Sitzungsrunden konzentrierten sich die Leitbildaktivisten auf die Stärken und Schwächen, fassten Ziele zusammen, entwickelten Leitprojekte, präzisierten den Entwurfstext des Leitbildes. Aus diesem Entwurf hat nun die Steuerungsgruppe – das sind die Sprecher der Arbeitsgruppen sowie die Mitglieder der Kommission Leitbild und Stadtentwicklung der Stadtverordnetenversammlung – den Leitbildentwurf verfasst, der am 8. November vorgestellt werden soll.

Bürgerversammlung tritt die Steuerungsgruppe

Nach der Bürgerversammlung tritt die Steuerungsgruppe noch einmal zusammen, um Anregungen oder Bedenken der Bürger einzuarbeiten, um dann der Stadtverordnetenversammlung für deren Sitzung am 4. Dezember einen endgültigen Entwurf zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

Das Fazit von Bürgermeister Roland Kern: „Mit großer Intensität und hoher Schlagzahl könnte es tatsächlich gelingen, in zehn Monaten das zu schaffen, was normalerweise anderthalb Jahre Zeit benötigt. Rödermark wird dann ein Leitbild erhalten, das durch die Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung Verbindlichkeit erhält und uns für die nächsten fünf bis zehn Jahre anregen, fordern und begleiten wird. Ich habe jetzt schon allen Anlass, denjenigen zu danken, die in mittlerweile elf Arbeitsgruppensitzungen, die zwischen drei und fünf Stunden dauerten, den Klärungsprozess vorangebracht haben.“

Quelle: op-online.de

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