Dickes Holz und zartes Porzellan Center hat neuen Namen

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Sie brauchen sich keineswegs hinter ihren Kunstwerken zu verstecken: die KiR-Künstlerinnen (von links) Jutta Neumann, Annelie Schnack und Ursula Heinl.

Ober-Roden - (chz) Auf vielen Hochzeiten tanzen zur Zeit die Mitglieder der Rödermärker Künstlergruppe KiR. Doch dabei gehen die Ausstellungen etwa im Rathausfenster in Urberach, im Rathaus-Torbogen in Ober-Roden oder im Farbraum im Breidert keineswegs unter.

Drei Künstlerinnen haben den Raum einen Monat lang fest im Griff: Jutta Neumann stellt farbenfrohe und oft großflächige Öl- und Acrylmalerei aus, wie die Werknamen „Rotes Dach“, „Blaue Sonnenblumen“ oder „Fliegender Teppich“ schon beweisen. Ihre Werke dominieren, ziehen zwingend den Blick des Betrachters auf sich.

Der Farbraum im Parterre des S+K City Centers hat nun auch jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Kleiner und dennoch nicht weniger Aufmerksamkeit verlangend sind die Bilder von Annelie Schnack: etwa die beeindruckende Filmreminiszenz „Winter of 34“, aber auch die „Kunst im Tablett“ - kleine Gemälde auf dem Boden eines Tabletts. Aufregend anders sind dagegen ihre „Vier Jahreszeiten“.

Mehr Infos auf der Homepageder KiR

Dritte im Bunde ist die Urberacher Porzellanmalerin Ursula Heinl. 13 ihrer Werke sind im Farbraum zu bewundern und auch zu kaufen. Sie bringt seit über 20 Jahren die Wirklichkeit auf Porzellan und ähnliche Materialien; gelernt hat sie diese Kunst bei Ortrud Merget in Urberach. „Manchmal ist es ein Porzellanstück, das mich zum Bemalen reizt, und manchmal ist es ein Motiv - ich nähere mich von beiden Seiten.“

Center hat neuen Namen

Das Breidert-City-Center heißt seit einigen Wochen S+K City Center. Der neue, mittlerweile dritte Name des ehemaligen EKZ Breidert soll Zeichen für einen Neuanfang sein, sagteJonas Köller, Gesellschafter der Schäfer & Köller Asset Management in Mainaschaff. Sein Unternehmen hat das Geschäfts- und Wohnhaus im September 2008 übernommen.

Auch nach dem Einzug der Johanniter, die das ehemalige China-Restaurant zu einem Mini-Kindergarten umbauen und im Herbst eröffnen wollen, stehen noch etliche Läden leer. „Wir sprechen gezielt die Textilbranche an, aber auch Blumenläden und Gewerbe für den täglichen Bedarf, so natürlich auch wieder eine Metzgertheke, passen in unsere Vision für die Zukunft des Centers“, warb Köller um neue Mieter. Wichtig ist ihm, dass der Branchen-Mix stimmt.

Quelle: op-online.de

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