Dog-Dance-Turnier

Die mit den Hunden tanzen

Waldacker - Auf dem Gelände des Clubs der Hundefreunde Waldacker (chw) veranstaltete die Egelsbacher Hundeschule Mirtas Fellnasen am Wochenende das 1. Rock’n Dog  - Dogdance Turnier.

Dog-Dance-Turnier in Waldacker

Premiere hatte das Rock’Dog - Dog-Dance-Turnier, das die Egelsbacher Hundeschule Mirta´s Fellnasen am Wochenende auf dem Gelände des Clubs der Hundefreunde Waldacker veranstaltete. Teilnehmer aus ganz Deutschland präsentierten sich gemeinsam mit ihren Hunden in verschiedenen Kategorien vor einer Wertungsjury mit eigens einstudierten oder spontan in Szene gesetzten Kürprogrammen.

Zum Video

Neben den offiziellen Klassen am Sonntag wurden auch Spaß-Klassen angeboten, alle bewertet von einem Richterteam unter der Leitung von Hundetrainerin Mica Köppel.

„Dogdance ist die perfekte Harmonie zwischen Hund und Mensch im Einklang zur Musik“, erläuterte die Organisatorin Mirta und beugte gleich allen Zweifeln vor: „An erster Stelle stehen dabei Spaß und Freude der Vierbeiner.“

Die Zuschauer erlebten ein tolles Turnier, in dem Hund und Mensch sich in verschiedenen Kategorien präsentieren konnten. So etwa in der ersten Klasse „Fun Open“, in der sich die Paarungen mit eigener Musik und einer dazu einstudierten Choreographie sowie den passenden Accessoires vorstellen.

Iris Junge etwa mit ihrem sechsjährigen Pudel Nico kam aus Bayern angereist, um ihrem gemeinsamen Hobby zu frönen: zu Folkmusik „spielte“ Nico standesgemäß auf der rosafarbenen Gitarre und tanzte mit Frauchen putzmunter über den Rasen. Doch Iris Junge ist die Eigenwilligkeit ihres Hundes durchaus bewusst: „Er entscheidet selbst, ob er das Gelernte zeigen will oder lieber etwas Neues kreiert“, erläutert sie augenzwinkernd.

Bilder vom Wettbewerb

Hund tanzt mit Herrchen

In der Kategorie „Lucky Dip“ bekamen die Teilnehmer erst bei der Ankunft morgens eine CD mit zwei Liedern, zu denen sie wahlweise auf eines davon eine Choreographie laufen konnten. Dass hier nicht nur jahrelang eingespielte Teams gute Leistungen bringen, zeigte etwa Maria Horn mit dem erst neun Monate alten Ceron, mit dem sie das erste Mal im Rampenlicht stand: eine sehr einfühlsame Tänzerin mit einem quicklebendigen Hund.

Jonathan Dornbusch hingegen war mit seinem sechsjährigen Border Aussie Haifa einer der ganz wenigen Männer in dieser Funsportart. „Der geht ab wie ein Schnitzel“, kommentierte hocherfreut Richterin Mirta und meinte damit doch wohl den Hund.

Manchmal bestach wirklich die Musikalität der Tiere. Manchmal rissen auch der Schwung und die große Fröhlichkeit der Zweibeiner die Vierbeiner so mit, dass es ein echtes Vergnügen fürs Publikum war.

Neben Showvorführungen der Fachfrau Mica standen auch Gruppendarbietungen mehrerer Hunde auf dem Programm, das ab und zu wetterbedingt pausieren musste.

Ergebnisse gibt es auf der Internetseite der Hundefreunde

Am Sonntag dagegen wurde es ernster. Dann durften die Drehungen und Rückwärtsläufe, das Beinchenheben und auf den Hinterpfoten laufen nicht mehr durch Leckerli aus der Hosentasche unterstützt werden, sondern dann wurde es ernst. Die besten Tänzer in verschiedenen Klassen wurden gewählt und mit Urkunden, Schleifen und Geschenken prämiert. Rund um diese Neuerung im Turnierprogramm des chw lockten Verkaufsstände für Spielzeug, DVDs, Clicker und vieles mehr rund um den vierbeinigen Liebling. Dazu wartete ein Fotograf auf die schönsten Portraits und die Mitglieder des chw sorgten für eine reibungslose Bewirtung der vielen aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer.

chz

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Ziesecke

Kommentare