Rödermark

Drei Schilder bis zum Parkplatz

+
Blaue Parkplatzschilder mit einer Nummer sind der letzte Hinweis beim Abbiegen von den Hauptstraßen.

Rödermark - (lö) Rund 52 000 Euro würde die Einführung eines dreistufigen Parkleitsystems kosten, wie es das Ordnungsamt im Bauausschuss vorgestellt hat. Vorbild ist das Parkleitsystem in Dieburg.

An den neun Info-Tafeln an den Ortseingängen sollen alle Parkplätze mit einer Nummer markiert werden. Außerdem soll der Betriebshof die Anhaltebuchten befestigen.

Rund zehn einheitlich gestalteteVorwegweiser mit allen Parkplätzen eines Stadtteils (siehe Foto) sollen an den Einfallstraßen aufgestellt werden.

Blaue Parkplatzschilder mit einer Nummer sind der letzte Hinweis beim Abbiegen von den Hauptstraßen.

Ein solches Leitsystem reduziert nach Ansicht des stellvertretenden Ordnungsamtsleiters Stephan Brockmann den Suchverkehr und führt Autofahrer über geeignete Straßen statt über Schleichwege zum gewünschten Parkplatz. Derzeit seien weder in Ober-Roden noch in Urberach alle Parkplätze ausgeschildert. Außerdem seien etliche Schilder so verblasst, dass Autofahrer sie erst im letzten Moment lesen könnten. Ergänzend zum Leitsystem muss die Stadt die Adressen aller Parkplätze an die Hersteller von Navigationsprogrammen melden und auf den Vorwegweisern Raum für Ausweichparkplätze für Großveranstaltungen lassen.

Brockmann regte im Ausschuss an, bei dieser Gelegenheit auch nach zusätzlichen Parkplätzen zu suchen: „Es gibt verschiedene kleine Stellen, die man optimieren kann.“ Im Gespräch mit unserer Zeitung nannte er kleine Grünanlagen in der Rilke- und Heitkämperstraße, die fast ausschließlich als Hundeklos dienen. Die hätten keinerlei Erholungswert, müssten aber vom Eigenbetrieb für teures Geld gepflegt werden.

Grundsätzlich befürworteten alle Fraktionen ein solches Leitsystem. Erster Stadtrat Alexander Sturm schlug angesichts leerer Kassen vor, dieses Jahr nur die Schilder der Stufe drei zu installieren. Und der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Gensert will „den Leuten nichts aufs Auge drücken“. Der neue Kreisel in Ober-Roden habe der Stadt schon genug Ärger gemacht.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare