Drei Schulen im Konjunkturprogramm

Rodgau/Rödermark - (eh) Drei Schulen in Jügesheim und Ober-Roden hat der Kreistag gestern in seine Prioritätenliste für das Konjunkturprogramm aufgenommen. Für Carl-Orff-Schule, Trinkbornschule und Oswald-von-Nell-Breuning-Schule werden Mittel von zusammen 6,9 Millionen Euro angemeldet.

In allen drei Fällen geht es um Baumaßnahmen, die für einen Ganztagsbetrieb notwendig sind. Sie sollen im hessischen „Sonderinvestitionsprogramm Schule“ aus Bundes- und Landesmitteln finanziert werden.

Die Carl-Orff-Schule Jügesheim will ihre Nachmittagsbetreuung erweitern, die derzeit nur über 50 Plätze verfügt. Außerdem ist eine Mensa geplant, die gemeinsam mit der benachbarten Georg-Büchner-Schule genutzt werden soll. Planung und Bau sollen 2,55 Millionen Euro kosten. Bereits jetzt arbeiten Grund- und Gesamtschule zusammen. So ist die Betreuung der Orff-Schule vorübergehend ins Foyer der GBS-Aula umgezogen, weil die Betreuungsräume an der Turnhalle saniert werden. Gemeinsam mit der die Kindertagesstätte Nordring streben beide Schulen die Vernetzung zu einem „Bildungszentrum“ an.

Auch an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule Rödermark steht eine Cafeteria mit zusätzlichen Räumen seit Jahren auf der Wunschliste. 2,75 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Bürgermeister Roland Kern sagte gestern, er sei „hoch erfreut“ über die Aufnahme ins Sonderinvestitionsprogramm.

Für die Trinkbornschule Ober-Roden liegt bereits eine fertige Planung vor, die die Stadt vorfinanziert hat. Bereits in diesem Halbjahr können die Bagger rollen, wie Erster Stadtrat Alexander Sturm ankündigt. Der Kreis als Schulträger will nun die städtische Planung übernehmen. Neben neuen Betreuungsräumen sollen auch zwei Klassenzimmer errichtet werden, die nach Abbruch des Pavillons fehlen. Baukosten: 1,6 Millionen Euro. Skeptiker des Vorhabens fürchten, dass diese Erweiterung der Trinkbornschule die Zweigstelle im Breidert weiter schwächt.

Quelle: op-online.de

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