Stadt dankt Elternbeiräten und Fördervereinsvorständen:

Ehrenamtliche lassen sich viel für „ihre“ Kita einfallen

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Über 50 Elternbeiräte, Fördervereins- und Trägervereinsvorstände sowie weitere Engagierte aus den Rödermärker Kitas kamen zum Empfang in die Kelterscheune.

Urberach - Gut 100 Mütter und Väter helfen als Elternbeiräte oder in Förder- und Trägervereinen den Kindergärten – ohne einen Cent für ihre vielfältige Arbeit zu bekommen. Ohne diese Ehrenamtlichen wäre einiges nicht möglich, lobte Sozialdezernent Jörg Rotter bei einem Empfang.

Ehrenamtliches Engagement ist für die Kinderbetreuung unverzichtbar. Daher lud die Stadt Elternbeiräte, Fördervereins- und Trägervorstände sowie weitere Engagierte aus den kommunalen Einrichtungen sowie denen der freien Träger erstmals zu einem Empfang in die Kelterscheune ein. Gut 50 kamen. Die Idee, so berichtete der Erste Stadtrat und Sozialdezernent Jörg Rotter, sei von Lydia Drengwitz gekommen. Die Leiterin der Kita Zwickauer Straße hatte den Empfang angeregt. Die Mitarbeiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Senioren setzten den Vorschlag nun um. „Wir machen das, weil wir uns bei Euch bedanken wollen“, meinte Jörg Rotter. Eingeladen waren nicht nur die ehrenamtlichen Unterstützer der städtischen Kitas und Horte, sondern auch der kirchlichen Einrichtungen und der freien Träger. So waren unter anderem Vertreter der „Rappelkiste“, der Mini-Kitas der AWO und der Johanniter sowie Vertreter der Schulkindbetreuung zu Gast. Als Dankeschön erhielten die Ehrenamtler Blumen und Einkaufsgutscheine.

Auch von den Leiterinnen gab es jede Menge lobende Worte. „Es ist ein Highlight in unserem Beruf, dass wir immer wieder engagierte Eltern haben, die tatkräftig mit anpacken“, war unter anderem zu hören. Ohne das Engagement der Freiwilligen wären viele Projekte nicht möglich, manche Anschaffungen könnten nicht getätigt werden. Um die Arbeit der Kitas zu unterstützen, wird über Kuchen- und Marmeladeverkäufe, Verkaufsstände auf Veranstaltungen und Festen, Basaren und vieles mehr Geld gesammelt. Von dem werden dann beispielsweise Ausflüge oder Angebote der Musikschule und vieles mehr in den Einrichtungen unterstützt, Spielmaterial gekauft oder neue Spielgeräte für draußen angeschafft. Ehrenamtliche betätigen sich bei Bauaktionen im Außengelände, streichen und reparieren, sind als Vorlese-Großeltern, Elternlotsinnen oder als Vorstände bei den freien Trägern aktiv. Engagement der Ehrenamtlichen ist für die Kinderbetreuungseinrichtungen unverzichtbar. „Ohne sie wäre vieles nicht machbar“, sagte die Fachbereichsleiterin Edith Itta am Rande der Veranstaltung.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

Neben den Dankesworten wurden auch Tipps untereinander ausgetauscht. In der Kita Zwickauer Straße beispielsweise hatte es sich als sehr vorteilhaft herausgestellt, im Vorstand des Fördervereins etliche Beisitzer zu haben. Wenn dann ein Generationswechsel an der Spitze des Fördervereins ansteht, wechseln Beisitzer oft in „höhere“ Ämter. (ey)

Quelle: op-online.de

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