Ampel oder Kreisel?

Einmündung auf B486 soll sicherer werden

Urberach - Die Einmündung des Schnellstraßenzubringers „Erdkautenweg“ auf die B 486 soll sicherer werden - wahrscheinlich mit einer Ampel. Damit sollen aber keine Fakten geschaffen werden, die einer Verkehrsentlastung für Urberach im Wege stehen.

Eine doppelte Ampel verhindert seit Herbst erfolgreich Unfälle an der Einmündung der B 45-Abfahrten auf die Bundesstraße 459 zwischen Ober-Roden und Eppertshausen. Dieses Modell will eine breite Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung jetzt auch auf den „Erdkautenweg“ zwischen Urberach und Eppertshausen übertragen. Die schwarz-grüne Koalition bevorzugte zunächst einen Kreisel, um die Einmündung des B 45-Zubringers auf die B 486 zu entschärfen. Hessen Mobil favorisiert dagegen eine Ampel wie in Ober-Roden, teilte Erster Stadtrat Jörg Rotter mit, dass die Entscheidung de facto schon gefallen ist. Nach Auskunft der Landes-Straßenbaubehörde ist die Ampel trotz der Folgekosten für Strom und Unterhaltung billiger als ein Kreisel und auch schneller umzusetzen.

Den CDU/AL-Vorschlag für mehr Verkehrssicherheit tragen auch SPD und Freie Wähler mit. Lediglich die FDP hätte es gern ein paar Nummern kleiner. „Verkehrsunfälle gehören zum Lebensrisiko. Die Einmündung des „Erdkautenwegs“ ist eine normale T-Kreuzung wie es sie tausendfach in Deutschland gibt“, sagte Fraktionsvize Dr. Rüdiger Werner. Die billigere Alternative: bessere Sicht durch höher oder tiefer angebrachte Schilder durchs Beschneiden oder Fällen einiger Bäume.

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Einig sind sich alle fünf Fraktionen und der Magistrat, dass Hessen Mobil mit der Ampel keine Fakten schaffen darf, die eine dauerhafte Entlastung der Ortsdurchfahrt Urberach verhindern. Auf die warten die Anwohner von Konrad-Adenauer- und Traminer Straße schon seit Jahrzehnten. Die Rödermärker Kommunalpolitiker wollen das Land weiter in die Pflicht nehmen. „Das Regierungspräsidium sicherte die qualifizierte Prüfung der K-L-Trasse zu“, mahnt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Michael Gensert, den Fakten-Check für eine Umgehung auf bestehenden Kreis- und Landesstraßen an. (lö)

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Quelle: op-online.de

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