Ekel-Reste nach Partys im Park

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Kübelweise sammelte Reiner Reuling gestern Morgen hinterm Badehaus den Unrat des Wochenendes ein. Die kleine Plastikente und ein Fußball ohne Luft waren da noch die angenehmeren Hinterlassenschaften. Reste von Grillgut hingegen wimmelten vor Fliegen und Maden.

Rödermark ‐ Riesen-Sauerei in Rödermärker Parks und Grünlagen: Am Wochenende wird dort Party gefeiert, und montags muss der städtische Betriebshof auf Kosten des Steuerzahlers aufräumen. Wo ist der Ekel-Faktor am höchsten? Von Michael Löw

Das gelbe Quietsche-Entchen, das Reiner Reuling gestern Morgen hinterm Badehaus aufklaubte, war ja noch halbwegs niedlich. Doch sonst stand er wieder vor der gleichen Sauerei, die er Montag für Montag hier findet: Zerdepperte Glasflaschen, Kronkorken, Kippen, Pappbecher, ganze Plastiktüten voll Einweggeschirr, Alufolie und angegammelter Essensresten sowie Windeln, die ihren Zweck am Kinderpopo erfüllt haben. Mindestens zwei, meistens aber drei Stunden hat der Bauhofmitarbeiter zu tun, bis er die Hinterlassenschaften des Wochenendes eingesammelt hat.

Unrat ist eklig und bei diesem Wetter eine wahre Brutstätte für Maden, Scherben aber sind gefährlich – besonders für spielende Kinder. Eltern wissen inzwischen, dass Rödermarks Spielplätze mit Vorsicht zu genießen sind. Gestern Morgen zum Beispiel inspizierte eine Mutter die Badehaus-Wiese. Sie wollte mit ihren Kindern und Freunden eine Radtour unternehmen und den Ausflug dort ausklingen lassen. „Bis Sie kommen, ist hier alles sauber“, beruhigte Weber. Aber alle Spielplätze und Grünanlagen schaffen seine Leute nicht gleichzeitig.

Quelle: op-online.de

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