Energie sparen in Altbauten

+
In Einzelgesprächen an den Ständen konnten die Besucher des Informationsabends zur Altbausanierung Antworten auf ihre Fragen finden. Foto: Ziesecke

Ober-Roden - (chz) Richtig sanieren und Geld sparen: Sechs Firmen hatten die zumindest langfristig wieder steigenden Heizkosten und alarmierende Werte in Sachen Umweltbelastung zum Anlass für eine kleine Gewerbeschau zum Thema „Energiesparen“ genommen. Rund 50 sehr interessierte Bürger kamen dazu ins Foyer der Kulturhalle.

Im Foyer stellten die Unternehmen Produkte und Dienstleistungen vor und deckten damit den gesamten Umbaubereich ab: Rebel Haustechnik, Malermeister Gotta, Weru-Fensterstudio Marx, Viessmann-Heizungen, Vereinigte Volksbank Maingau und die Energie-Agentur Rhein-Main. Moderiert von Peter Kürsteiner reihten sich vier Stunden lang Vorträge aneinander, zunächst mit einem übergreifenden Beraterreferat, dann auf einzelne Bereiche eingehend, am Ende mit dem unerlässlichen Thema „Wie finanziere ich das alles?“von Bankfachmann Sven Blatter wieder alles unter ein Dach gebracht.

„Energiesparen durch maßgeschneiderte Konzepte“ hatte Jochen Fell von der Energieagentur sein Referat betitelt. Er erläuterte die gesetzlichen Regelungen und rechnete - besonders wichtig für die Zuhörer - ein Musterbeispiel durch: Bei einem 1965 zu den damaligen Richtlinien erbauten Haus von rund 165 Quadratmeter Wohnfläche bedarf es etwa 65 000 bis 90 000 Euro, um Dach, Außenwände, Haustür und Heizung den derzeitigen Bedürfnissen und Normen anzupassen. Angesichts dieser Summen lieferte Fell auch gleich die passenden Stellen für Fördermittel dazu: Stiftungen, Bundesministerien und andere Quellen, die beim Musterhaus bis zu 15 000 Euro Zuschuss ausmachen könnten.

Anschließend Referaten erläuterten Spezialisten der Firmen einzelne Bereiche wie etwa zukunftssichere Wärmedämm-Verbundsysteme, Heizungen oder Wärmeschutzverglasungen näher, ehe abschließend die Volksbank die so genannten KfW-Modelle für private Baufinanzierungen vorstellte, die das Investieren in die eigenen vier Wände erleichtern. Auch wenn den Besuchern spätestens danach der Kopf brummte vor lauter Fakten und Zahlen, gab es im abschließenden Gesprächsforum ebenso wie an den Ständen Antworten auf zahllose Fragen und wertvolle Tipps.

„Vor drei Jahren war eine solche Veranstaltung schon ein guter Erfolg, wie wir aus den vielen Beratungsgesprächen und den daraus resultierenden Aufträgen schließen konnten, und das hoffen wir diesmal doch auch“,waren sich die Maler Karl-Heinz und Boris Gotta als Mitinitiatoren und Organisatoren einig.

Quelle: op-online.de

Kommentare