Unternehmerfrühstück in Rödermark

Mehr als grünes Feigenblatt

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Die Zeppelin Reimelt-Geschäftsführer Bernhard Scherer und Hans-Jürgen Sussann erläuterten den Teilnehmern des Unternehmerfrühstücks, mit welchen Techniken Rödermarks größter Arbeitgeber Energie spart.

Rödermark (lö) - Energieeffizienz war das zentrale Thema des ersten Rödermärker Unternehmerfrühstücks nach sechs Jahren Pause. Der sparsame Umgang mit Strom, Gas, Öl und Wasser ist längst kein grünes Feigenblatt mehr, sondern betriebswirtschaftliches Kalkül.

Die Neuauflage des Unternehmerfrühstücks war gut besucht, und sie hatte einen attraktiven Rahmen. 24 Firmeninhaber, Manager und Geschäftsführer trafen sich im neuen Food Technology Center der Maschinenbaufirma Zeppelin Reimelt in Urberach. Bürgermeister Roland Kern und Rödermarks neuer Wirtschaftsförderer Till Andrießen freuten sich gemeinsam mit den Reimelt-Geschäftsführern Bernhard Scherer und Hans-Jürgen Sussann über die gute Resonanz.

Ein wichtiger Programmpunkt des Gedankenaustauschs war der Energie-Einsatz in Werkshallen und Büros. Was auch Mittelständler und kleinere Firmen tun können, zeigt das „RKW Hessen Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft“ in kostenlosen Informationsgesprächen.

Mit praktischen Beispielen demonstrierte Zeppelin Reimelt, wie höhere Energieeffizienz die Kosten senkt. Dabei sind Querschnittstechnologien wie Pumpen oder Druckluftsysteme, aber auch Beleuchtungssysteme interessant. Außerdem stellten Scherer und Sussann zusammen mit ihren Kollegen Andreas Hofmann und Harry Gliesing das Technologiezentrum des größten Rödermärker Arbeitgebers vor; von Andrießen gab es Informationen zu den neuen Geschäftsfeldern der Wirtschaftsförderung.

Andrießen will das Unternehmerfrühstück als regelmäßige Veranstaltungsreihe im Herbst und im Frühjahr etablieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Vorträge zu aktuellen Themen, der Dialog der Unternehmen untereinander und ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wirtschaft und Stadt. Den zu intensivieren war ein Ziel, das Andrießen beim Antritt seines Postens im Juli vorgegeben hatte.

Quelle: op-online.de

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