Engpass nur noch in Ober-Roden

Rödermark - (lö) Gut drei Wochen vorm Start des neuen Schuljahres hat sich die Warteliste für einen Betreuungsplatz in einem städtischen Kinderhort theoretisch auf Null reduziert.

Allerdings ist im Zentrum von Ober-Roden die Nachfrage größer als das Angebot, während in Urberach 13 Plätze frei sind. „Die Situation stellt sich relativ entspannt dar“, sagte gestern der Erste Stadtrat Alexander Sturm. Noch im Frühjahr hatten - je nach politischer Zählweise - 75 beziehungsweise 110 Namen auf der Liste gestanden.

Dank eines „finanziellen Kraftaktes“, so Sturm, von 350 000 Euro habe die Stadt zusammen mit den Schulfördervereinen zusätzliche Plätze geschaffen.

Einen Engpass erwartet er allenfalls im Hort in der Trinkbrunnenstraße. Um die letzten acht freien Plätze bewerben sich 22 Kinder. Ab 10. August will die Stadt über die Vergabe entscheiden. Ober-Röder Eltern, die leer ausgehen, haben zwei Möglichkeiten: entweder die Kinder in einen der Urberacher Horte bringen oder einen Betreuungsplatz beim Schulförderverein buchen. Hier ist allerdings schon um 15 Uhr Schluss, bei der Stadt erst um 17.30 Uhr.

Knapp sind auch Plätze in den städtischen Krabbelgruppen. Die 24 vorhandenen sind belegt, weitere 34 Kinder unter drei Jahren warten auf einen.

Den Geburtenrückgang bekommt die Stadt dort zu spüren, wo die Betreuung am breitesten ausgebaut ist - in den Regelkindergärten. Zum 1. Oktober sind nach dem derzeitigen Stand der Dinge 31 Halbtages-, 10 Zwei-Drittel- und 14 Ganztagsplätze nicht besetzt.

Quelle: op-online.de

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