Kleines Baugebiet, großes Interesse

Erschließung des alten Ober-Röder Festplatzes beginnt im März

Ober-Roden - Die Erschließung des 1,5 Hektar großen Baugebiets „An der Rodau“ beginnt spätestens Mitte März. Schon ab 1.  März können sich Interessenten für eines der 14 Grundstücke registrieren lassen.

3700 Quadratmeter für den Wohnungsbau, 3 200 Quadratmeter für eine Kindertagesstätte, ökologische Aufwertung der Rodau und Legalisierung der Gärten zwischen Bahnlinie und Bach: Das sind die wichtigsten Fakten zum Baugebiet auf dem Ober-Röder Festplatz („An der Rodau“). Seine Entwicklung ist das erste gemeinsame Projekt zwischen der Stadt und der Hessischen Landgesellschaft (HLG) - eine Zusammenarbeit, die sich nach Ansicht von Bürgermeister Roland Kern bewährt hat. Die HLG hatte seit Oktober 2013 mit den Grundstücksbesitzern verhandelt und die meisten Flächen gekauft. Sie finanziert die rund 1,3 Millionen Euro teure Erschließung und vermarktet die 14 Grundstücke. Die Größe der Bauplätze für zwei zusammengehörende Doppelhaushälften variiert zwischen 420 und 790 Quadratmetern und für die Einzelhäuser zwischen 300 und 480 Quadratmetern. Der Preis für erschlossenes Bauland liegt sich voraussichtlich auf dem Niveau der Bodenrichtwerte, also bei rund 400 Euro/Quadratmeter.

Ab 1. März können sich Interessenten für die Bauplätze bei der HLG registrieren lassen. Dazu müssen sie eine formlose E-Mail an robert.schuetz@hlg.org richten. Es hat sich in den vergangenen Wochen gezeigt, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt, warnt Bürgermeister Kern vor übertriebener Hoffnung. Stadt und HLG arbeiten momentan an Vergabekriterien, die voraussichtlich im Mai bekannt gegeben. Kern: Sicher ist, dass gemeinsame Bewerbungen von zwei Interessenten für benachbarte Doppelhaushälften bevorzugt werden.“ Die Erschließungsarbeiten sind ausgeschrieben und werden im Februar ausgeschrieben. Der symbolische Spatenstich ist für Anfang oder Mitte März vorgesehen. Dann beginnt der Kanalbau. (lö)

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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