Europaschule zeigt: Musik ist international

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„Päivä paistaa taas – Rödermark u r my heart“ – mit einem finnisch-deutsch gesungenen Lied rund um ihre Heimatstadt begeisterte die Europa-Songgruppe mit Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 7 das Publikum bei der Matinee der NBS.

Ober-Roden (chz) - Musik gehört zum Alltag an der Nell-Breuning-Schule (NBS). Die alljährliche Matinee zeigte höchst lebendig, wie groß die Palette der Fähigkeiten auf diesem Gebiet ist.

In drei Sprachen führten die Schüler Leonie Rauschenberg, Aylin Celik und Federico Simion durch ein breit gefächertes Programm, das immer wieder die Europaschule erkennen ließ. Mit „Päivä paistaa taas – Rödermark u r my Heart“ einer selbst gebastelten finnisch-deutschen Hymne auf die Heimatstadt, hatte die finnische Musiklehrerin Leana Pirhonen die Europa-Songgruppe schon richtig eingestimmt. Mit dem Lied der hessischen Europaschulen taten sie ein Übriges, um die Internationalität deutlich zu machen.

Praktische Tipps zum Erlernen einer neuen Fremdsprache gab der Französisch-Kurs des 5. Jahrgangs, einstudiert von Kursleiterin Sabine Berkard. Die Fünftklässler sangen „Quelle Famille“, ein witziges Lied über die ersten Schwierigkeiten des Sprachenlernens, das weit mehr Spaß macht als pures Auswendiglernen von Vokabeln und Grammatik.

„Robots in Love“ – Improvisationstheater bei der Matinee der NBS, liebevoll dargestellt von Schüler/innen der Klassen 5a und 6a.

Sehr humorvoll präsentierte sich auch das Improvisationstheater der Klassen 5 a und 6 a. In „Robots in Love“ war vieles verpackt, was Kinder in diesem Alter spannend finden. Auch die einzelnen Künstler an Klavier, Posaune, Klarinette oder Saxofon, so etwa Adriana Willmutz, Tim Westerwald, Leon Decker, Dennis Folladore, Johannes Fuchs, Djordje Jevremovic, Alper Bastiyali, Tom Gerling, Marina Beckmann, Karin Schäfer, Indra Schäfer oder Alina Behrens bewiesen, dass Musik Spaß macht, dass sie einen Ausgleich zum Schulalltag darstellt und dass sie in den verschiedensten Variationen ihren Ausdruck finden kann. Die Bandbreite reichte von Beethovens Triumphmarsch über „La Traviata“ bis zu Mando Diao oder Rihanna.

Gruppen wie „Xchanged“ mit Leonie Rauschenberg, Federico Simion und Nikita Lingk oder Paula Lopez Vicente, Dilan Odabas und Luisa Martinez Williams bewiesen nicht nur die sprachübergreifende Wirkung der Musik, sondern auch die Lust am gemeinsamen Musizieren. Julia Pühler und Jimi Joel Eyrich setzten einen musikalischen Leckerbissen ans Ende einer gelungenen Veranstaltung, die mehr Besucher verdient gehabt hätte.

Rektor Jochen Zeller freute sich, dass die Zusammenarbeit mit den Vereinen in Rödermark auf einem guten Weg sei. Nur so lasse sich die hohe musikalische Leistung der Schüler erklären: „Wir bauen unsere Arbeit im Musikbereich auf dem Können auf, das einzelne Schüler mitbringen“ – und da sind die Vereine unerlässlich.“ Die Matinee war voraussichtlich die letzte in der Pausenhalle. Zeller: „Nächstes Jahr sind wir im Neubau mit seinen drei wirklich großen Musiksälen, wo wir unsere musikalische Arbeit auch forcieren können.“ Und da neue Räume auch gefüllt werden müssen, sind der Erlös des Bistros (vom 13. Jahrgang bewirtschaftet) und die Spenden am Ausgang für neue Musikalien und Noten bestimmt.

Quelle: op-online.de

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