„Mit Steiger geht es nur bergauf“

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Staatsminister Schäfer (rechts) überreichte Wolfgang Steiger (Zweiter von rechts) das Bundesverdienstkreuz. Mit seiner Familie (von links Ehefrau Sabine, Sohn Maximilian und Mutter Elisabeth) und gut 200 Gästen feierte der Geehrte die Auszeichnung.

Rödermark/Frankfurt (bp) - Im kleinen Urberach zuhause und in der großen Politik und Wirtschaft daheim: Schon die Gästeliste zur Ehrung von Wolfgang Steiger verdeutlichte, wie gut dieses Lebensmodell dem verdienten Ehrenamtler, Unternehmer und Politiker schon seit Jahrzehnten gelingt.

Vor führenden Repräsentanten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, vor allem aber in Anwesenheit seiner Familie und vieler Freunde, erhielt der frühere CDU-Kreisvorsitzende aus den Händen von Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer für seine herausragenden Leistungen das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Der Ort dafür war so spektakulär wie Steigers Lebenslauf. Im 200-Meter-Turm des Wirtschaftsprüfungskonzerns PricewaterhouseCoopers AG in Frankfurts neuem Europaviertel erlebten gut 200 Gratulanten aus Deutschland, London, Brüssel und Paris in sehr herzlicher Atmosphäre, wie diverse Redner die Verdienste des Geehrten an dessen 48. Geburtstag würdigten. Ja, sie überraschten ihn sogar mit einem vielstimmigen Ständchen.

Wie ein roter Faden

Wie ein roter Faden zog sich durch alle Reden, was Hans Helmut Schetter, Vizepräsident des Wirtschaftsrats Deutschland der CDU, als Vertreter von Steigers aktuellem Arbeitgeber so treffend auf den Punkt brachte: „Nomen est omen. Wo Wolfgang Steiger antritt, geht es bergauf.“ So war das als Rödermärker Stadtverordneter, so war das bei der CDU Urberach und Rödermark, die der überzeugte Familienmensch von 1983 bis 2001 führte, so war das beim CDU-Kreisverband Offenbach-Land, dem er von 2000 bis 2009 vorstand. Und so war dies auch bei der Johanniter-Unfallhilfe, der Steiger seit 1999 dient.

Auch beim Wirtschaftsrat hinterlässt er deutliche Spuren. Von November 2004 bis Juni 2009 war Steiger dort ehrenamtlicher Landesvorsitzender in Hessen. Im Juli 2009 wurde er dann zum Bundesgeschäftsführer berufen. Kurz darauf übernahm er die Position des Generalsekretärs mit Sitz in Berlin. Der Wirtschaftsrat Deutschland der CDU ist ein bundesweit organisierter, von Unternehmern getragener Berufsverband, der rund 12 000 Mitglieder repräsentiert. Dessen Präsident, Dr. Kurt J. Lauk, lobte seinen Generalsekretär als „Mann der Tat und Kritik“, als „hervorragenden Akquisiteur“ und klugen Rhetoriker. Die Zusammenarbeit mit ihm sei von Freundschaft geprägt, dankte Lauk.

Landespolitisches Engagement

Staatsminister Schäfer würdigte als Freund und Laudator unter anderem Steigers landespolitisches Engagement zur Stärkung des Finanzstandortes Frankfurt. Mit rund 300 Mitgliedern und zahlreichen Facharbeitskreisen stelle das „Zukunftsforum Finanzplatz Frankfurt“ heute eine der erfolgreichsten Initiativen mit überwiegend parteilosen Vertretern der Banken- und Finanzbranche dar.

Sehr herzliche Worte fand Landtagsvizepräsident Frank Lortz, den eine 30-jährige Freundschaft mit dem Geehrten verbindet. Vor allem wünsche er ihm nach seiner schweren Wirbelsäulenoperation, die er mit nie nachlassender Zuversicht und Kraft ertragen habe, Gesundheit.

Durch und durch ein Familienmensch

Dass Wolfgang Steiger wirklich durch und durch ein Familienmensch ist, dokumentierte die sehr persönliche Rede seines Sohnes Maximilian. Er plauderte erfrischend locker aus dem häuslichen Nähkästchen, beschrieb, wie sehr er die sonntäglichen Familiennachmittage genieße und machte deutlich, warum sein Vater so ist, wie er ist: „Seine Eltern haben ihm die richtigen Werte vermittelt.“ Diese Werte gebe er heute weiter.

Gerührt und nach eigenem Bekunden „ein bisschen mitgenommen“ dankte Wolfgang Steiger insbesondere seiner Mutter Elisabeth, seiner Frau Sabine und seinem Sohn, natürlich aber auch dem Wirtschaftsrat Deutschland und allen Rednern des Abends sowie dem Hausherrn. „Ich habe ehrliche Zweifel, dass immer ich es war, über den hier so viel Gutes geredet worden ist“, übte er sich in Bescheidenheit. „Meine Auszeichnung ist Ihre Auszeichnung.“

Quelle: op-online.de

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