Das große Familienfest ist eine Verbrüderung der Nationen im Privaten

Die Gottas halten zusammen

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19 Gottas aus dem Piemont und rund 30 aus Rödermark trafen sich für ein langes gemeinsames Wochenende in Ober-Roden.

Ober-Roden - Das gibt’s nur in Ober-Roden. Die weitverzweigte Familie Gotta hält auch nach Generationen wie Pech und Schwefel zusammen und trifft sich alljährlich zum großen Hallo. Diesmal waren sogar 19 Namensvettern aus Italien dabei.

Rund um den 1. Mai wimmelte es in Ober-Roden und Umgebung wieder einmal von Gottas. Das große Familientreffen stand an. Zu den Owweräirer Klängen kamen italienische Laute aus 19 Gotta-stämmigen Kehlen hinzu. Zum siebten Mal traf sich der Clan, zum ersten Mal 1997 in Italien, seither im Wechsel mal hier, mal da. In Zusammenarbeit mit Michael Gotta und seiner Schwester Christa hatte die Familie von Marianne Gotta-Sauer alles vorbereitet, sodass bei der Ankunft des Busses am Hotel „Lindenhof“ (das von Steffi Gotta geleitet wird) alles vorbereitet war und schon rund 30 Namensvettern und -basen warteten.

Im „Lindenhof“, der Treffpunkt für die Stammtische dieses Familienzweiges ist, übernachteten die Gäste auch. Das war nach einem stimmgewaltigen und feucht-fröhlichen Begrüßungsabend auch dringend nötig, um für das folgende Besuchsprogramm gestärkt zu sein. Es begann auf dem Dach des Ober-Röder Rathauses, auf dem Bürgermeister Roland Kern die Gäste begrüßte und ihnen Ober-Roden von oben zeigte.

Weiter ging’s nach Groß-Umstadt zu einer Weinbergtour. Zurück in Ober-Roden, zeigte Hobby-Stadtführer Arno Mieth Ober-Rodens Ortskern, ehe sich alle ins Hexenspektakel der Walpurgisnacht der DJK im Dinjer Hof mischten. Der 1. Mai führte die Gottas dann allesamt zur Saalburg, die sie von Dr. Siegbert Huther erläutert bekamen – ein besonders reizvolles Vergnügen an diesem Tag dank einem römisch-historischen Markt rund um die Burg. Nach der Rückkehr ging’s schon wieder ans Abschiedfeiern – mit einem Büffet und so manchen von Bob Schrod und allen Gottas geschmetterten Volksliedern und Arien.

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Fürs bessere Verständnis untereinander waren die Dolmetscher Vanessa Caramia, Oberstufenschülerin der Nell-Breuning Schule, und Christa Geiß aus Ober-Roden zuständig. Mittlerweile ist die Kommunikation allerdings etwas einfacher. Über Englisch, das vor allem die meisten Jüngeren auf beiden Seiten sprechen, klappt’s immer. Gestern hieß es dann schon wieder „arrivederci!“

Wieder einmal hat die Abreise bewegte Menschen zurückgelassen. Allen bleiben viele schöne Erinnerung und den Italienern zudem dicke Lunchpakete und Kuchen, mit denen die deutschen Gotta-Familien ihre italienischen Freunde ausgestattet hatten. (chz)

Quelle: op-online.de

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